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Artikel vom:
12.06.2007
Vortrag über die Gefahren von Atomwaffen
Von Daniela Hüttner
Was ist eigentlich, wenn der Streit um die Atomraketen ausufert? Was ist, wenn sich ein diktatorisches Land dieser Waffe bemächtigt? Diesen und noch mehr Fragen ging Dr. Götz Neuneck aus Wuppertal in seinem Vortrag auf den Grund.
Er selbst ist Leiter des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg und hielt in der Friedenskapelle Voßhagen einen Vortrag zum Thema "Der Streit um die Atomraketen - Besitz und Abschreckungspotenzial?".
"Götz Neuneck war bereits im Oktober 2002 bei uns und hat einen sehr interessanten Vortrag gehalten", erklärte Bernhard Guski, erster Vorsitzender des Freundeskreises Friedenskapelle. In der Friedenkapelle werden regelmäßig Vorträge zu Friedensthemen gehalten. Meist sind sie gut bis sehr gut besucht. Dieser Vortrag war nur möglich durch die finanzielle Unterstützung des Katholischen Bildungswerkes Wuppertal, Remscheid, Solingen.
Nachdem Dr. Peter Schmedding, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises, die Gäste begrüßt hatte, machte Neuneck auf die Problematik des Wettrüstens aufmerksam und spannte natürlich auch den Bogen zum G8-Gipfel in Heiligendamm.
"Es gibt einige wenige Staaten, die der Meinung sind, sie hätten das Recht dazu, Atomraketen zu besitzen, während sie anderen verbieten, solche Waffen herzustellen", erklärte Neuneck. "Dies ist äußerst gefährlich." Weiterhin ging der Dozent auf die Probleme der Rüstungskontrolle ein und zeigte am Ende Möglichkeiten auf, was man dagegen tun kann.
"Früher gab es mehr Interesse hinsichtlich dieses Themas in der Gesellschaft", bemerkte Neuneck. Umso mehr freute sich Peter Schmedding in seiner Begrüßung darüber, dass zahlreiche interessierte Menschen den Weg nach Voßhagen gefunden hatten.
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