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Lokalsport
Artikel vom:
25.06.2010
ROLLHOCKEY Zweimal ins Halbfinale: Klarheit über die Ziele
Von Andreas Dach
Wirklich überraschend kommt die Kunde nicht. Meldenswert ist sie aber doch. Marcell Wienberg wird den Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid auch in der kommenden Saison trainieren. Nach dem relativ enttäuschenden Abschneiden in der abgelaufenen Spielzeit hatte der Coach sich ein paar Tage Bedenkzeit erbeten. Vorletzte Woche nun einigten sich die IGR-Verantwortlichen und Wienberg auf eine weitere Zusammenarbeit.
"Mein Ziel ist es, in 2010/2011 in der Vorrunde unter die ersten sechs Teams zu kommen", stellt der einstige Torhüter klar. "Und sowohl in Meisterschaft als auch im Pokal möchte ich das Halbfinale erreichen." Klare Aussagen. Dabei wird der Kader gegenüber dem letzten Jahr nicht verstärkt. Im Gegenteil: Der Weggang der drei Martins-Brüder Victor, Mario und Nelson hatte einigermaßen überrascht. Die beiden Ersteren sollen sowohl beim neugegründeten Remscheider Club ISO als auch bei der RESG Walsum im Gespräch sein.
So wird man bei der IGR in Kürze einen neuen Torhüter präsentieren (müssen). Dazu kommen Moritz Kreidewolf (auch ein Keeper) und Max Richter aus der eigenen A-Jugend. Ansonsten bleibt alles unverändert. Man verzichtet ganz bewusst auf die Verpflichtung von teuren Akteuren, setzt auf die eigenen Leute und investiert bewusst in professionellere Strukturen. "Bei uns sind noch viele Schritte zu tun", weiß Wienberg, dass nichts überstürzt werden kann. Er erinnert aber an die 1. Mannschaft "als Aushängeschild".
Leider auch daran, dass die Meisterschaft erst Ende September beginnt. Eine ewig lange Zeit, die es zu überbrücken gilt. Was nicht einfach ist, weil unter anderem die Sporthalle Hackenberg wegen Arbeiten an der Hallendecke für zehn (!) Wochen gesperrt wird. So überlegt man, die Einladung zum Turnier nach Wimmis (in der Schweiz) Ende August anzunehmen. Und vielleicht zum Training mal nach Cronenberg auszuweichen. Ja, und dann gibt es ja noch den Anschauungsunterricht Anfang September in der Wuppertaler Uni-Halle. Dort findet die Europameisterschaft statt.
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