Lokalsport
Mittwoch, der 19. Juni 2013


IGR Remscheid empfängt den bergischen Rivalen RSC Cronenberg

Bundesligist IGR Remscheid empfängt im Pokal-Halbfinale den bergischen Rivalen RSC Cronenberg. Nur die reiferen Jahrgänge können sich noch an einen Remscheider Sieg über den Bergischen Nachbarn RSC Cronenberg erinnern. So ist die IGR auch im zweiten Aufeinandertreffen binnen Wochenfrist nicht mehr als der Außenseiter - auch wenn die Partie diesmal am Samstag um 15.30 Uhr in der Halle Hackenberg stattfindet.

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In der "Löwenhöhle" des RSC hatte es im letzten Punktspiel der Saison eine derbe 11:3-Abfuhr für die IGR gegeben, die im Hinspiel in der Liga daheim allerdings nur Sekunden von einem Punktgewinn entfernt war. Daraus schöpfen die Gastgeber nun auch den Mut, dem amtierenden Meister ein Bein zu stellen - und damit den Finaleinzug des Vorjahres zu wiederholen.

"Das ist ein Finalspiel, und da müssen und werden wir anders auftreten", sagt IGR-Coach Marcell Wienberg, der die letzte Niederlage mit der Mannschaft besprochen und abgehakt hat. Aber der Gegner hat nicht umsonst die Punktspielrunde gewonnen. "Der RSC hat einen guten Lauf", anerkennt der Trainer, der nicht zu denen gehört, die damit rechnen, dass die Cronenberger überheblich spielen und die Remscheider unterschätzen werden. "Ich kenne den Sven (RSC-Trainer, Red.), der wird seine Jungs schon einnorden."

Beide Seiten werden in dieses stets mit viel Herzblut ausgetragene Duell ihre Bestformationen schicken. Marcell Wienberg hat dabei diesmal die Qual der Wahl, denn bis auf Matthias Peters stehen ihm alle Akteure zur Verfügung. Auch Julian Peinke, der schon wieder gut mittrainiert. Für welche Variante er und Co-Trainer Henning Becker sich entscheiden werden, ist allerdings, wie oft, noch offen.

"Jetzt wollen wir nach dem Einzug als Erster in die Playoffs auch unser zweites Ziel schaffen, den Einzug ins Pokalfinale", sagt RSC-Trainer Sven Steup und fügt hinzu: "In Remscheid zu gewinnen wird zweifellos erheblich schwerer." Cronenberg musste auf seinem Weg ins Halbfinale beim 5:4 in Darmstadt schon in die Verlängerung, tobte sich danach aber in Calenberg mit dem 16:3-Sieg so richtig aus.

Klar, dass die Remscheider, die über die unterklassigen VfB Hüls (7:0) und RESG Walsum II (9:4) die Runde der letzten Vier ereichten, lieber in die Darmstadt-Rolle schlüpfen möchten. "Im Pokal ist vieles anders, zumal, wenn wir in eigener Halle spielen", gibt sich Marcell Wienberg optimistisch. mi

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