Westprofiteure der DDR-Häftlingsarbeit zur Zahlung gefordert
Berlin (dpa) - Nach Berichten über DDR-Häftlingsarbeit zugunsten westdeutscher Firmen wird nun der Ruf nach finanzieller Anerkennung seitens der Profiteure laut. Für die Firmen, die von Häftlingsarbeit profitiert hätten, gebe es genug Opfer-Verbände, die Spenden bräuchten, sagte Brandenburgs CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski der «Bild»-Zeitung. Dombrowski saß selbst 20 Monate im berüchtigten Gefängnis Cottbus. Nach Berichten von Forschern haben westdeutsche Handelsketten etwa Kameras, Waschmaschinen, Kühlschränke und Bettwäsche in der DDR durch Häftlinge produzieren lassen.
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