Machtkampf bei der Linken wird zur Hängepartie
Berlin (dpa) - Pattsituation im Machtkampf bei der Linken: Die Bundesspitze und die Landeschefs konnten sich in einer viereinhalbstündigen Sitzung nicht auf Dietmar Bartsch oder Oskar Lafontaine als neuen Parteivorsitzenden einigen. Vizefraktionschef Bartsch blieb bei seiner Kandidatur, der Ex-Parteivorsitzende Lafontaine behält sich weiter vor, seinen Hut in den Ring zu werfen. Eine Kampfkandidatur gegen Bartsch will er aber nicht. Die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping brachte einen dritten Weg ohne Bartsch und Lafontaine ins Gespräch - vielleicht sogar mit zwei Frauen.
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