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Hückeswagen
Firma "proroll" nach Umzug mehr als zufrieden
Von Rainer Timm
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Es rollt und rollt . . . - die Firma "proroll" aus Hückeswagen bewegt sie: Betten, Stühle, Tische und mehr. Diese Woche überzeugten sich Bürgermeister Uwe Ufer und Dietmar Persian, Geschäftsführer der Hückeswagener Entwicklungsgesellschaft (HEG) davon, was da in den vergangenen Monaten an der Heinrich-Schicht-Straße im Gewerbegebiet Winterhagen/Scheideweg entstanden ist.
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Vor fast zwölf Jahren gab es die Firma "proroll" noch an der Remscheider Nordstraße. Es folgte der Umzug nach Hückeswagen an die Industriestraße. Danach der Neubau im Gewerbegebiet. "Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden", stellt Stefan Fornahl, Geschäftsführer von "proroll", im Gespräch fest. "Von Anfang an war uns klar, dass wir hier in Hückeswagen gut aufgehoben sind."
Seinerzeit, als der nun vollzogene Umzug anstand, da stand für den Wermelskirchener Fornahl auch seine Heimatstadt zur Disposition. "Es handelte sich um ein Grundstück direkt an der Autobahn", erzählt er. Bürgermeister Ufer trat auf den Plan und kämpfte um das Unternehmen ("die waren fast schon in Wermelskirchen"). Mit Erfolg. "Das ist für uns ein wichtiges Unternehmen", freut sich Ufer heute. Und das nicht nur wegen des außergewöhnlichen Gebäudes im Gewerbegebiet.
Die Räder und Rollen aus Hückeswagen behaupten sich seit Jahren erfolgreich auf dem internationalen Markt. "Das liegt auch an unserem persönlichen Umgang mit den Kunden", begründet Fornahl. "Dazu hinterfragen wir Produktionsprozesse und Wirtschaftlichkeit immer wieder."
Das Sortiment von "proroll" umfasst rund 5 000 Artikel. "Für uns", so Fornahl, "sind die Hersteller von Schulmöbeln sehr wichtig. Und da hat sich der Markt sehr gut entwickelt." Sachkundige Beratung ist dem Hückeswagener Unternehmen, das zurzeit 15 festangestellte Mitarbeiter hat, sehr wichtig: Ein gutes Produkt, hohe Lösungskompetenz, schnelle Logistik und perfekter Service.
"Wir vermarkten unseren grünen Standort", erläutert Simone Fornahl mit Blick auf den 166-seitigen Katalog und die großformatigen Fotos. Der erste Katalog bestand übrigens aus acht Seiten.
Und die wirtschaftliche Entwicklung? "Anfang des Jahres war es schlecht", erinnert sich Stefan Fornahl. "Jetzt hat es sich gefangen. Wir sind 2009 zwar nicht gewachsen, müssen aber auch nur geringe Verluste hinnehmen."
Und der Standort Hückeswagen? "Die Anbindung hat sich für uns nicht als Problem erwiesen", macht der Geschäftsführer deutlich. "Vor allem die Ortsumgehung Wermelskirchen hat sich für uns auf dem Weg zur Autobahn als großer Vorteil erwiesen. Jetzt müsste sich nur noch was in Bergisch Born tun."
Tun wird sich im kommenden Jahr vermutlich nichts mit einem weiteren Bürostuhl-Rennen. Nach der Premiere im Süddeutschen (wir berichteten) geht es 2010 nach Österreich und in die Schweiz. 2011 rasen die Bürostühle im Taunus. Dann wieder mit dem Equipment aus Hückeswagen.
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