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Hückeswagen
5. Schulranzentreff
Von Fabio Astuni
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Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt für viele Kinder mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt. Um sich auf dieses wichtige Ereignis optimal vorzubereiten, wurde am Wochenende bereits zum fünften Mal der "Hückeswagener Schulranzen-Treff" in der Raiffeisenbank veranstaltet.Filialleiter Guido Verwied ist mit der Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren zufrieden: "Das bekommt hier immer mehr Messe-Charakter.
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Wir konnten die Räumlichkeiten dieses Mal so gestalten, dass sich keine Menschentrauben bilden wie in früheren Jahren."
Auch Organisator Uwe Heinhaus lobte die Eltern, die sich viel Zeit für ihre Kinder nahmen: "Es werden alle Stände gut besucht, und man kann sagen, dass die Eltern mit ihren Kindern mindestens eine Stunde hier verbringen." Bei einem derart breiten Angebot war dies auch nicht verwunderlich.
Heinhaus präsentierte die neusten Trends in Sachen Schultaschen. Darunter war ein ganz besonderes Exemplar, wie der Spielwarenhändler erklärte: "Ein Ranzen, der beleuchtet ist. Das ist für Kinder, die durch die Dunkelheit zur Schule müssen, besonders wichtig."
Wie man die neue "Tonne" dann optimal am Rücken trägt, zeigte das Vitalis-Fitnessstudio. Annelie Schulz erklärte, worauf es besonders ankommt: "Die Tasche muss am Rücken eng aufliegen, sodass sich kein Hohlkreuz bilden kann." Das konnten die zukünftigen Schüler dann auch gleich mit entsprechendem Gewicht im Ranzen testen.
Ebenfalls vertreten waren die Optiker Lammert und Mücher, die Seh- und Hörtests anboten. Bei Bubble-Kindermoden wurden die neusten Kollektionen zum Schulanfang präsentiert. Natürlich standen hier kinderfreundliche, knallige Farben hoch im Kurs.
Auch vor Ort waren die Logopädinnen Charlotte Hoyer und Doris Ludewig-Mohr. Sie machten auf Probleme aufmerksam, die bei Erstklässlern auftreten können und boten den Kindern die Möglichkeit, sich an kleinen Übungen zu probieren. Unter anderem musste per Strohhalm ein kleines Kügelchen ins Ziel gepustet werden. "Zur Stärkung der Lippen- und Zungenmuskulatur", erläuterte Doris Ludewig-Mohr.
Charlotte Hoyer weiß, worauf bei Erstklässlern zu achten ist: "Bei einer unauffälligen Sprachentwicklung wird das Kind später in der Schule auch keine Probleme haben. Aussprache und Wortschatz sollten dabei gut ausgeprägt sein, so dass das Kind in der Schule später nicht das Sprachverhalten der Mitschüler nachahmt."
Für Eltern wie für Kinder war es ein informativer, aber auch unterhaltsamer Tag. Auch über die Grenzen Hückeswagens hinweg, hat sich der "i-Dötzchentag" einen Namen gemacht. Ramona Schenk kam extra aus Oberhausen angereist, um ihr Kind mit Schulsachen auszustatten: "Ich habe früher in Hückeswagen gelebt, und da haben wir auch immer bei Heinhaus eingekauft."
Übersicht:
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