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Remscheid
TRAUERFEIER Feuerwehr fährt erneut nach Duisburg
Von Axel Richter
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Noch einmal fahren die Rettungskräfte aus Remscheid der Loveparade wegen am heutigen Samstag nach Duisburg. Elf von ihnen nehmen an der Trauerfeier für die 21 Opfer teil; am vergangenen Samstag waren sie an dem Eingangstunnel zum Einsatz gekommen kurz nachdem dort die ersten Menschen zu Tode getrampelt und einige hundert andere verletzt worden waren.
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14 weitere Helfer der Feuerwehr Remscheid tun am Samstag derweil Dienst in Duisburg. An der Salvatorikirche, in der die zentrale Gedenkfeier stattfindet, koordinieren sie die Notfalleinsätze, die dort anfallen.
Mehrere zehntausend Menschen werden in Duisburg erwartet. "Wir rechnen mit Kreislaufschwierigkeiten und ähnlichen gesundheitlichen Problemen", erklärt Guido Eul-Jordan, Chef der Feuerwehr Remscheid. Dazu ist der Einsatzabschnitt, für den die Remscheider zuständig sind, nicht frei von Risiken: Viel Prominenz wird erwartet, darunter Kanzlerin Merkel und Bundespräsident Wulf.
Den eigenen Leuten, die bei dem Unglück in forderster Reihe zum Einsatz kamen, gehe es den Umständen entsprechend, sagt Eul-Jordan. Kurz bevor es an dem Tunnel zur Massenpanik kam, waren die Remscheider dorthin beordert worden. Mit Rettungskräften aus Solingen kämpften sie um das Leben der Opfer. Was sie dabei erlebten, lasse sich kaum in Worte fassen, erklärte gestern ihr Vorgesetzter Eul-Jordan: "Das sind Schreie, Gerüche, Angst; das war wie Krieg."
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