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 Wermelskirchen

Im Gemeindehaus gab es ein fröhliches Begrüßungsfest

Von Thomas Wintgen

Die Evangelische Kirchengemeinde hat am Sonntag die Fusion des Bereichs Burg / Hünger gefeiert - mit einem Festgottesdienst in der Kirche Burg und dem Empfang im Gemeindehaus Hünger.Die vormals selbständige Gemeinde Burg und der Bereich Hünger gehören seit 1. Januar als Bereich Burg - Hünger zur Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen.

Die Fusion war Abschluss eines vierjährigen Prozesses des Kennenlernens und Zusammenwachsens. Die Burger Gemeinde hatte zum 1. März 2006 Ja gesagt.

Rainer Frey, Kirchmeister in Burg, hatte nicht nur früh die Zusage von Landespräses Nikolaus Schneider zu Predigt und Empfang, sondern auch Hörfunk-Redakteur Horst Kläuser (WDR) für die Moderation gewonnen. Um das locker zu gestalten.

Pfarrerin Almuth Conrad war sich mit Frey einig, dass es keine Aneinanderreihung von Reden und Grußworten geben sollte. "Sondern wir sind ja hier, um uns noch besser kennenzulernen", sagte sie.

"Als die Idee entstand zu feiern", erinnert Almuth Conrad, "war auch klar, dass wir nicht eine Beerdigung, sondern ein fröhliches Fest feiern." Und deshalb gab es nach dem Starter- (Burg) das Begrüßungs-Fest (Hünger).

Alle bemühten sich um einen fröhlichen Anstrich dieses Tages - mit Imbiss, möglichst nicht in langen Stuhlreihen. "Da sollte Bewegung drin sein", formulierte es die Pfarrerin.

Da passte die Gute-Laune-Musik des Posaunenchor-Sextetts "So n Blech" mit ihren präzise

"schmissigen" Klängen ebenso gut wie der Auftritt der "Good News Singers" und das locker-nette Gespräch Horst Kläusers mit Nikolaus Schneider und Hartmut Demski.

Sind doch auch letztlich alle froh, dass anfängliche Ängste überwunden sind. Die der Lutheraner in Burg

vor den Reformierten in Hünger zum Beispiel.

Rainer Frey nannte die Atmosphäre im Arbeitskreis stets positiv und kreativ, "Wir haben gemerkt, dass wir mit denen ja reden können", hatte der Kirchmeister auch gestern "ein gutes Gefühl".

"Und wir haben gemerkt, dass die Unterschiede im praktischen Gemeindeleben ja gar nicht so groß sind", blickte Almuth Conrad zurück.

"Alle Kreise stehen allen offen", betont sie, dass ein breites Angebot auf beiden Seiten noch gewachsen sei.

Selbst hinsichtlich der Inhalte. Als Bereich mit mehr jungen Familien gebe es in Hünger mehr Angebote in

diese Richtung. Schön sei, "dass sich die Menschen inzwischen kennen, und dass die Gemeindeglieder in die Kirche nach Burg zu ihrer Pfarrerin kommen können, die "ja auch die unsrige ist".

In allen Reden und Anmerkungen wurde gestern deutlich: Alle bestätigen, dass dieser Weg eine gute Entscheidung war.


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Artikel vom: 08.02.2010  
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