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Wermelskirchen
Ein "exzellenter Jahrgang" schließt seine Ausbildung ab
Von Thomas Wintgen
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"Zwei Einsen in der Prüfung - da müssen wir ganz lange zurückdenken." Thorsten Thomas und Andreas Kopyto sind die Beauftragten der Stadtsparkasse Wermelskirchen für die Auszubildenden. Am Montag strichen sie die Leistung der sechs Azubis heraus, die gerade ihre Abschlussprüfung geschafft haben. "Ein exzellenter Jahrgang", ist Vorstandsvorsitzender Rainer Jahnke mit ihnen einer Meinung.
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Je zwei Einsen, Zweien und Dreien hat das Sextett geschafft in der zweieinhalbjährigen Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum -kaufmann. Für Ex-Azubi Sarah Schäfer "spiegelt das die gute Ausbildung wider". Ein wesentlicher Bestandteil dieser Ausbildung sei, "dass das Haus Wert legt auf Selbständigkeit".
Romy Alles, mit ihr fertig geworden, schildert die Prüfung als je zur Hälfte schriftlich (Berufschul-Wissen) wie praktisch. Hier müssen die Prüflinge vor den acht bis neun Mitgliedern der Prüfungskommission ein Kunden-Gespräch simulieren. "Während des ersten Lehrjahrs waren wir oft dabei; während des zweiten und dritten Jahre haben wir Kundengespräche auch selber geführt", schildern beide.
Der Ausbilder habe jeweils daneben gesessen und sei so etwas gewesen wie der "Joker", wenn man nicht mehr weiter weiß.
"Hier weiß man als Azubis hinterher, wie der Hase läuft", fasst Ex-Azubi Thomas Gluch zusammen; zumal die angehenden Bankkaufmenschen Lehrgänge in der Sparkassen-Akademie in Köln besuchen.
Rainer Jahnke erinnerte die Vorteile eines im Vergleich zur Rheinschiene eher kleinen Hauses: "Das hat enorm viele Chancen. Wir begreifen, wie die Zusammenhänge sind." Und die Ausbilder sowie der Vorstand wüssten "ziemlich genau, wer von Ihnen was kann", fügte Jahnke hinzu.
Drei von ihnen haben einen unbefristeten Vertrag. Eingedenk immer wieder auftauchender persönlicher Plan-Änderungen sei aber keineswegs ausgeschlossen, dass diese zum Teil in unbefristete umgewandelt werden könnten.
"Unsere Ausbildungsquote beträgt 11,8 Prozent", betont Jahnke. Trotz des jährlichen Bedarfs von drei bis vier bilde die Stadtsparkasse Wermelskirchen seit eh und je sechs Absolventen der Höheren Handelsschule oder Abiturienten aus. "Einerseits legen wir Wert darauf, eigenständige Mitarbeiter zu bekommen", stellt Jahnke noch einmal heraus, "räumen deswegen sehr früh Chancen und Risiken ein".
Andererseits habe er bei der Ausbildung dieses Jahrgangs auch immer wieder gesehen, dass die Jugendlichen "bereit sind, Verantwortung zu übernehmen".
Als Beispiel dafür, wie konkret die Azubis mit dem Alltag konfrontiert werden, nannte er deren Beschäftigung mit der Zweigstelle Berliner Straße, wo sie mit Fragebögen der Kunden-Wahrnehmung nachgegangen sind, dass sich manche nicht hundertprozentig wohl fühlten.
Die Stadtsparkasse lege freilich auch Wert auf eine professionelle Auswahl der Bewerber. "Wir schauen sehr auf die Potenziale", umschreibt Rainer Jahnke regelrechte Beurteilungs- und Einschätzungs-Zentren.
Mit Ergebnissen wie bei diesem Jahrgang sehe sich die Stadtsparkasse auf ihrem Kurs bestätigt, deutlich mehr in Aus- und Weiterbildung zu investieren als je zuvor in der Geschichte des Hauses. Nächster Schritt sind vom Haus mitfinanzierte Fachwirt-Lehrgänge; Rainer Jahnke betonte auch die Durchlässigkeit vom Azubi bis auf die Direktoren-Ebene zu gelangen.
Sparkassen-Azubis
Am 25. MÄRZ fällt die Entscheidung, wer im August 2011 zu den Auszubildenden der Stadtsparkasse Wermelskirchen zählt.
Für 2010 ist die Entscheidung natürlich längst gefallen.
Bewerbungen 2011 nimmt das Haus entsprechend kurzfristig entgegen.
Übersicht:
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