Eltern OGS-Platz für ihr Grundschulkind garantiert
Von Kerstin Neuser
Alle Eltern, die einen OGS-Platz für ihr Grundschulkind benötigen, sollen ihn auch bekommen. Mit diesem Bekenntnis treten Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz und Hans-Peter Meinecke als Vorsitzender des Schulausschusses den Sorgen vieler Eltern entgegen. Es werde auch weiterhin keine Beschränkung der OGS-Plätze an Remscheids Grundschulen geben.
Zusätzliche Plätze können, sofern benötigt, allerdings nur in bestehenden Räumlichkeiten entstehen. "Wir werden in den nächsten zwei Jahren keine Möglichkeit zu baulichen Ergänzungen oder Anbauten haben", erklärte Hans-Peter Meinecke im Schulausschuss.
Ziel sei es, alle Wünsche flexibel zu erfüllen - "was aber gegebenenfalls auch mit einem Schulwechsel verbunden ist", so Meinecke. Das neue Sparpaket sieht vor, den Ausbau der OGS zeitlich zu strecken. "Aufgrund dieser Beschlussvorlage soll aber kein Kind abgewiesen werden." Stadtdirektor und Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz hatte die Sparvorgabe zuvor im RGA-Gespräch ebenfalls verteidigt. In sein Dezernat fallen die höchsten Ausgaben der Stadt Remscheid. "Die Erwartung an den teuersten Dezernenten war entsprechend hoch", beschreibt Mast-Weisz die Stimmung vor den Sparpaket-Gesprächen.
Bis hin zur Schließung von Jugendeinrichtungen und der Senkung von Standards seien die Forderungen gegangen. Das wären, sagt Mast-Weisz, fatale Schritte für die Stadt Remscheid und ihre Bewohner gewesen, "und das haben wir zum Glück abwenden können".
Sein Ansatz sei ein anderer gewesen: "Ich habe versucht nicht zu schauen, was wir weniger machen sollten, sondern wo es darum gehen könnte, nicht mehr zu machen."
Im Bereich der OGS sei es etwa so gewesen, dass gar nicht alle angemeldeten Plätze in Anspruch genommen wurden. Wie die Zahlen in diesem Jahr aussehen, gelte es abzuwarten - und dann flexibel zu reagieren.
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