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28.04.2012 02:14

Herzenssache will auch bezahlt werden

Eine schöne Landschaft, gute Beschilderung und ausgebaute Wege - das ist es, was Reiterherzen bei ihren Ausritten höher schlagen lässt. Doch die Pflege und der Erhalt der Reitrouten wollen bezahlt werden. Diesem Zweck dienen das Reitkennzeichen und die Reitplaketten.

Der erstmalige Erwerb eines Reitkennzeichens mit Reitplakette kostet 38,12 Euro. Kennzeichen und Plaketten können beim Kreis oder in den Servicebüros der Kommunen erworben werden. Die jährlich zu erneuernden Reitplaketten kosten 30,26 Euro. Sie werden den Reitern jeweils Anfang des Jahres zugeschickt.

Reitkennzeichen und Reitplaketten tragen zur Qualitätssteigerung der Reitwege bei und sind Voraussetzung für das Reiten in der freien Natur und im Wald. Von den Geldern überweist der Kreis jährlich 25 Euro pro Pferd an die Bezirksregierung Köln. Diese verwaltet die Reitabgaben und verteilt das Geld für Reitwegprojekte, die von Kommunen, Reitvereinen oder der Forstbehörde beantragt werden. Bisher hat der Kreis insgesamt 1.723 Reitkennzeichen ausgegeben.

Im Rahmen der Umsetzung des Reitroutenkonzeptes wurden im vergangenen Jahr in Leichlingen und Burscheid neue Reitwege geschaffen. In Wermelskirchen wurde das bestehende Angebot deutlich ausgebaut. Bergisch Gladbach, Kürten, Rösrath, Odenthal und Overath erhielten ebenfalls neue Strecken.

Insgesamt sind in allen Kommunen Rhein-Bergs etwa 280 Kilometer neue Reitstrecken geschaffen und beschildert worden. Der Kreis verfügt jetzt über ein Streckennetz von circa 400 Kilometern Reitrouten.

Reiten im Rahmen des Freizeitsports ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Kreis und ist damit Teil des Strategieprozesses RBK 2020. Weitere Informationen stehen auf der Homepage des Kreises www.rbk-direkt.de über den Behördenlotsen (Stichwort Reitkennzeichen). Fragen beantwortet die untere Landschaftsbehörde, Tel: 02202/13-2525. red



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