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02.06.2012 02:10

Förderverein Freibad hat neuen Vorsitzenden

Von Thomas Wintgen

Zoom Auch der neue Vorsitzende Michael Unbehaun (kurze Ärmel) applaudiert Martina Djenati. Foto: Herbert Draheim

Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freibad Dabringhausen (FFD) hat seit gestern Abend einen neuen Vorsitzenden: Rund drei Dutzend Mitglieder wählten den einzigen Kandidaten Michael Unbehaun in Markt 57 zum Nachfolger von Martina Djenati - wie den kompletten Vorstand ohne eine einzige Gegenstimme. Djenati hatte vor gut drei Wochen angekündigt, dass sie nicht mehr kandidieren werde (WGA vom 12. Mai).

Sie nutzte ihren Jahresbericht zu einem vielfachen Dankeschön und vielen emotionalen Bemerkungen. Sie erinnerte an den Start der "1000-x-100"-Bewegung bis zu dem Moment, da sie den Kontoauszug - gestern waren 68.074,14 Euro eingezahlt - im Rathaus präsentieren und die entsprechend anerkennende Reaktion erleben konnten.

Die dankte für ungezählte Stunden Arbeit, für all die Benefiz-Veranstaltungen, an die Gespräche mit Verwaltung und Fraktionen und sagte: "Ohne die Bereitschaft der Bürger zu spenden, wären wir nie so weit gekommen."

Vize-Vorsitzender Roland Bischoffs - wiedergewählt wie Schriftührer Dominik Roenneke und Kassiererin Waltraud Klein - präsentierte der Versammlung die Vorstellungen eines Geschäftsmodells, welches "das Freibad von der Pike auf hinterfragen" werde (Bericht folgt).

Bis zum 30. September soll der Trägerverein stehen - in welcher (vereins-) rechtlichen Form auch immer. Bischoffs kündete eine baldige Auftragsvergabe für die Reinigung des Filters an. Unbehaun erläuterte, dass der FFD gerne zumindest ein zweites Angebot einholen will, zumal sich der aktuelle Gesprächspartner nicht darauf einlassen wolle, einen Teil der Rechnung per Spendenquittung "bezahlt" zu bekommen.

Die Sanierung sei sehr aufwändig; es müsse alles aufgenommen werden, und dann sei spannend zu sehen, ob die ca. 40 Tonnen Steine am Filterboden ggf. nur zum Teil beschädigt sind oder nicht. Je nachdem reiche ein Klebstoff oder bedürfe es eines Edelstahl-Siebs.

Die aktuelle Firma könne schnell beginnen und benötige für die Arbeiten etwa 20 Werktage, wobei man versuchen werde, sie auch samstags zu verpflichten.

Den Mitgliedern war ein wesentliches Anliegen die verlässliche Öffnungszeit. Das Bad dürfe nicht wieder montags und dienstags schließen - zumal es mutmaßlich nicht vor Anfang Juli werde öffnen können. Roenneke: "Täglich öffnen ist wichtiger als früh."



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