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22.03.2013 02:10

"Bergischer WanderBus" fährt zwischen Wermelskirchen und Odenthal

Von Sven Schlickowey

Zoom Freuen sich aufs vierte Jahr "WanderBus": Heribert Eidam (Via Köln), Reinhard Haase (Rheinisch-Bergischer Kreis), Wolfgang Roeske (Bürgermeister Odenthal), Florian Lesske (Wirtschaftsförderung Wermelskirchen), Erik Bleker (Maria in der Aue) und Udo Wasserfuhr (RVK). Foto: Doro Siewert

Am Karfreitag, 29. März, startet der "Bergische WanderBus" in seine vierte Saison. Sehr zur Freude aller Beteiligten in Wermelskirchen und Odenthal. Denn der Bus, der vor drei Jahren als Versuch startete, hat sich längst zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt.

Über 2000 Fahrgäste nutzten den "WanderBus" im vergangenen Jahr. Die Zahlen stiegen seit dem Start kontinuierlich an. "Aus dem Versuchsstadium sind wir längst herausgewachsen", sagt Reinhard Haase vom Rheinisch-Bergischen Kreis. Deswegen hat der Kreistag auch gerade grünes Licht für fünf weitere Jahre gegeben.

Von Bensberg fährt der "WanderBus" über zwölf Stationen bis zum Wanderparkplatz Eifgen. Er hält unter anderem an der Straußenfarm Emminghausen, in Maria in der Aue und natürlich am Altenberger Dom. Das nutzen insbesondere aber eben nicht nur Wanderer. "Der Bus ist auch eine zusätzliche Verbindung zwischen Wermelskirchen und Odenthal", hat Florian Lesske von der Wermelskirchener Wirtschaftsförderung festgestellt.

Doch vor allem dient der "WanderBus" dem Tagestourismus. "Für uns in Odenthal ist er ein Muss", sagt Odenthals Bürgermeister Wolfgang Roeske. Seine Gemeinde lebe vom Tourismus, macht Roeske klar. "Und der Bus ist ein besonderes touristisches Highlight."

Als Teil der VRS-Linie 267 gelten beim "WanderBus" die normalen RVK-Bustickets. Also zum Beispiel auch das Jobticket oder andere Zeitkarten. Wer die nicht hat, zahlt 2,70 Euro von Odenthal nach Wermelskirchen und 4,80 Euro ab Bergisch Gladbach.

Anders als auf der normalen Linie wird allerdings ein sehr viel kleinerer Bus eingesetzt. "Das ist den Örtlichkeiten geschuldet", sagt Reinhard Haase. Schließlich sei es unmöglich, mit einem Bus von über zehn Metern Länge Maria in der Aue oder Emminghausen zu erreichen. Und die 24 Sitzplätze des "WanderBus" reichten bisher auch meistens aus.

Besucher kommen mit dem Bus aus Köln und Düsseldorf

Für die Betreiber der Touristen-Attraktionen entlang der Strecke ist der "WanderBus" inzwischen ein entscheidender Faktor geworden. Klaus Stöcker von der Straußenfarm hat die Startzeiten seinen Führungen an die Ankunftszeiten angepasst und berichtet von zahlreichen Besuchern aus Köln und Düsseldorf, die so den Weg nach Emminghausen fänden. Und beim Tagungshotel Maria in der Aue erhält dieses Jahr sogar jeder Fahrgast ein Frei-Getränk.

  • bergischerwanderbus.de



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