TuS vor einer unangenehmen Aufgabe in Altenhagen-Heepen
Von Andreas Dach
Sechs Spiele muss der TuS Wermelskirchen in der 3. Liga noch absolvieren. Hat drei hochinteressante Heimaufgaben vor der Brust (Leichlingen, Lemgo, Wilhelmshaven), die Trainer Lars Hepp sogar in die Kategorie "Knaller" einordnet.
Und muss dreimal reisen. Zu Mannschaften, die mit dem Vorderfeld nichts zu tun haben. Zum Beispiel zu den Zweitvertretungen von Minden und Gummersbach, dazu zur TSG Altenhagen/Heepen.
Extra in die gewohnte Halle zurückgekehrt
Letzteres wird heute Abend passieren und den TuS um 19.30 Uhr einmal mehr vor die Charakterfrage stellen. "Sicherlich das schwerste unserer noch verbleibenden Auswärtsspiele", glaubt Hepp. Und begründet dies mit dem Kopf-an-Kopf-Rennen des Gastgebers mit dem VfL Eintracht Hagen im Kampf um den Verbleib in der Liga. Dafür ist man heute Abend eigens in die gewohnte heimische Halle zurückgekehrt, statt - wie ursprünglich vorgesehen - in der sehr unpersönlichen Seidensticker-Halle um nötige Punkte zu kämpfen.
Vielleicht "greift" ja Hepps Überlegung, nach welcher die Ostwestfalen "unbedingt müssen". Während die Wermelskichener "nur" wollen - nämlich ihre gute Auswärtsserie bestätigen.
Was angesichts der nächsten Heimaufgabe gegen Leichlingen (am kommenden Freitag) sicherlich noch ein paar Zuschauer mehr zum Schwanen locken würde. Wie überhaupt man sich beim TuS in der aktuellen Situation sehr wohl fühlt. "Platz vier in der Endabrechnung wäre toll", findet Hepp, der in Uerdingen den Haupt-Mitbewerber sieht,
Personell ist im Tor wieder Land in Sicht, weil Roland Mainka nach längerer Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen ist. Hepp: "Er ist wieder im Kader." Mit Thomas Küster könnte es zudem möglichwerweise eine Überraschung im Teams geben. Abwarten!
Für die neue Saison hält man nach wie vor noch Ausschau nach einem Linksaußen.
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