IGR Remscheid will den Sack zu machen
Die IGR Remscheid kann das zweite Viertelfinalspiel in der Play-off-Runde der Rollhockey-Bundesliga gelassen angehen. Sie hat bei einer 1:0-Führung gegen die RESG Walsum zu Hause die Chance, den Sack zu zu machen - und will dies möglichst gleich am Samstag (15.30 Uhr, Halle Hackenberg) schaffen.
"Wir haben in Walsum ein gutes Spiel gemacht", sagt Co-Trainer Henning Becker, "und wenn wir daran anknüpfen, schaffen wir am Samstag auch den Halbfinaleinzug". Was aller Voraussicht nach gleichbedeutend mit dem fünften und sechsten Spiel gegen den RSC Cronenberg in dieser Saison wäre. "Das gibt uns natürlich zusätzliche Motivation", so IGR-Trainer Marcell Wienberg. Doch soweit ist es noch nicht. Erst einmal muss ein Sieg gegen die "Roten Teufel" her. Notfalls in einem Entscheidungsspiel am Sonntag zur gleichen Zeit an gleicher Stelle.
Eines ist den "Roten Teufeln" klar - und das schreiben sie auch auf ihrer Internetseite: die Aussichten auf ein Weiterkommen sind nach dem insgesamt enttäuschenden Heimauftritt relativ gering. Aufgesteckt haben sie jedoch noch nicht. Sie wollen im Rückspiel alles versuchen, um zunächst ein drittes Spiel zu erzwingen. Das sagte auch schon RESG-Torhüter Tobias Wahlen unmittelbar nach der Niederlage am letzten Samstag. "Wir werden noch unseren Spaß haben", formulierte er seinen Optimismus. "Das schaffen wir aber nur, wenn wir als Team auftreten", weiß Coach Quim Puigvert, dass zwei perfekte Vorstellungen nötig sein werden, um die gastgebende IGR Remscheid noch aus dem Rennen zu werfen.
Die Remscheider können aus dem Vollen schöpfen. Wie immer sind die Torhüter Mattusch und Kreidewolf gesetzt. Wer aber die acht Feldspielerplätze einnehmen wird, werden die Trainer erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Mit dem genesenen Matthias Peters und Patrick Nikolajko stehen zwei weitere Spieler bereit.
Vor allem Peters, der seine Laufbahn am Ende der Saison beendet, möchte sich natürlich gern auf Rollen von seinen Fans verabschieden. mi
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