Blick über den Zaun: BHC mit peinlicher Pleite
Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV Borussia erweist sich in dieser Saison als (Zu-)Spätstarter Der 2:1 (0:1)-Erfolg beim FC Schalke 04 II war bereits das achte Spiel in Folge ohne Niederlage. Dabei drehte die Mannschaft von Trainer Hans-Günter Bruns - wie schon in Kaiserslautern und Lotte - einen Rückstand in einen Sieg.
Die Freude über den Dreier wurde allerdings durch die Verletzung von Jörn Zimmermann getrübt, der sich einen Bänderriss im linken Knöchel zuzog. Marco Quotschalla hatte die Schalker Führung durch Langlitz (39.) in egalisiert (69.). Der Ex-Remscheider Christian Knappmann erzielte den Siegtreffer (87.). Im letzten Heimspiel (Samstag, 14 Uhr, Stadion am Zoo) trifft der WSV aus Borussia Dortmund II, für die es um Meisterschaft und Drittliga-Aufstieg geht.
Eine Niederlage bei der SG Flensburg-Handwitt ist nun wahrlich keine Schande. Aber die Art und Weise wie die 20:37 (9:20)-Pleite des Bergischen HC in der Handball-Bundesliga zustande kam, ließ bei den Verantwortlich die Zornesadern anschwellen. „Ich schäme mich gegenüber den Fans, die solch eine weite Reise mitgemacht haben, um uns zu unterstützen“, erklärte BHC-Trainer HaDe Schmitz. Und Manager Stefan Adam sprach von einer pomadigen Vorstellung. Am nächsten Samstag um 17.30 Uhr (Klingenhalle, Solingen), die Partie wurde wegen des Finales in der Champions-League von 19 Uhr vorgezogen, steht in der Partie gegen den TV Hüttenberg nun die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt an. Allerdings haben die Hüttenberger am vergangenen Wochenende ihr Partie gegen Balingen-Weilstädten gewonnen und sind am BHC vorbeigezogen.
Derweil fiebert Handball-Bundesligist VfL Gummersbach dem Finale des Europapokals de Pokalsieger entgegen. Das Hinspiel gegen den Ligakonkurrenten Flensburg, findet am Sonntag, 20. Mai, um 19 Uhr in der Eugen-Haas-Halle statt. Das Rückspiel steht am 25. Mai (18.45) auf dem Programm.
Im letzten Heimspiel der Dritten Liga haben die Handballer des Leichlinger TV gegen Absteiger Ahlener SG einen 45:37 (22:18)-Heimsieg gelandet und sich endgültig die Vizemeisterschaft gesichert. Damit war LTV-Trainer Frank Lorenzet sehr zufrieden. Mit der Leistung seiner Schützlinge indes nicht.
Auch Rollhockey-Bundesligist RSC Cronenberg ist nach dem 5:0 (4:0)-Erfolg gegenn den Valkenswaardse RC ins Play-Off-Halbfinale eingezogen. Damit kommt es nun am Samstag (15.30 Uhr, Hackenberg) zum Derby bei der IGR Remscheid. Ein Garant für den Cronenberger Erfolg war die starke Leistung des Ex-Remscheiders Basti Wilk zwischen den Pfosten. mi/pk
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