Begegnung mit dem Grauhai
Von Andreas Dach
Er ist so etwas wie ein Allround-Sportler. Als Rollhockey-Spieler hat es Michael Sieber bis in die Nationalmannschaft gebracht. Als Tennisspieler beim RTV und später beim TC Mannesmann war er ein gefürchteter Gegenspieler, weil er nie aufsteckt. Inzwischen ist der RGA-Fotograf zum passionierten Sporttaucher aufgestiegen. Oder muss man in diesem Fall besser schreiben abgestiegen?
Tief hinab geht es für den 59-Jährigen seit Jahren. Mal ganz nah in der Wuppertalsperre. Und mal weit in den schönsten Tauchregionen dieser Erde.
Gerade erst hat Sieber mit seiner ebenso sport- und tauchbegeisterten Ehefrau Martina Urlaub auf den Malediven gemacht. Wo andere liebend gerne am Strand liegen, begibt er sich in jeder freien Minute unter Wasser. Zum Erleben. Zum Staunen. Zum Fotografieren.
Nachvollziehbar, dass Michael Sieber begeistert von seinem Tripp zurückkehrte. "Vom Fischreichtum her ist das eins der besten Tauchgebiete weltweit", beschrieb er seine Eindrücke vom Ari Atoll. Besonders angetan hatten es ihm die bis zu zwei Meter großen Grauhaie. "Die patroullierten dort das Gebiet", so Sieber. Angst verspürte er keine: "Es gibt so gut wie keine Unfälle mit Haien und Tauchern."
Um sehr beeindruckende Schnappschüsse ermöglicht zu bekommen, musste er sich mit einem Riff-Haken an geeigneten Stellen festmachen: "Sonst wäre die Strömung zu stark gewesen direkt am Kanal." So brachte er imposante optische Eindrücke mit, knipste neben Grauhaien unter anderem auch Napoleon-Fische und Thunfische. Siebers Fazit: "Dort gibt es einen Fischreichtum ohne Ende."
Wie zur Bestätigung legte er der RGA-Sportredaktion die schönsten Fotos vor. Wir haben uns für die Veröffentlichung für den Grauhai entschieden.
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