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22.05.2012 02:10

Vaillant wächst auch am Stammsitz Remscheid

Von Gerhard Schattat

Zoom Blick in die Remscheider Produktion von modernen Gasheizungsgeräten mit Brennwerttechnik. Die Anlagen aus Remscheid werden beispielsweise auch nach China exportiert, wo Vaillant auch produziert, aber "Made in Germany" besonders geschätzt wird. Foto: Vaillant

Weltweit tätig ist der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant Group - die Remscheider Zentrale steht aber außer Zweifel. Und sie ist im letzten Jahr sogar noch um rund 60 Entwickler aufgestockt worden. Insgesamt arbeiten in Remscheid jetzt 1900 Männer und Frauen für Vaillant. Weltweit sind es mehr als 12000. Darauf wies gestern im "Düsseldorfer Industrieclub" bei der Vorstellung der Geschäftszahlen Dr. Carsten Voigtländer hin, Vorsitzender der Geschäftsführung. Er gab damit ein klares Bekenntnis zum Stammsitz Remscheid.

Forschung und Entwicklung sind dabei Motoren des Vaillant-Geschäftserfolges: Die mittlerweile 300 Entwickler allein in Remscheid arbeiten etwa an hocheffizienter Brennwerttechnik, Wärmepumpen und dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung. 900 Remscheider Beschäftigte gehören zum großen kaufmännischen Bereich, 719 sind in der Produktion von Heizgeräten beschäftigt und 130, angesiedelt in Lennep, betreuen den Deutschland-Vertrieb.

In den ersten drei Monaten von 2012 ist die Vaillant Gruppe weltweit bereits gut unterwegs: Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg um fünf Prozent auf 563 Millionen Euro. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit hat sich sogar um 24 Prozent verbessert. Vaillant konzentriert sich nämlich stärker auf besonders ertragreiche Geschäfte. Auch im letzten Jahr konnte Vaillant, trotz schwieriger Märkte etwa in Südeuropa, rund 2,28 Milliarden Euro umsetzen und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 204 Millionen Euro erreichen. Probleme mit Griechenland hat Vaillant übrigens nicht. "Wir haben da kein Geschäft", erklärte Dr. Voigtländer.

Aktuell will Vaillant an seinem Zentralsitz in Remscheid einen Parkplatz erweitern. Unternehmenssprecher Dr. Jens Wichtermann wies am Rande der Pressekonferenz darauf hin, dass damit langfristig auch die Chancen auf eine Erweiterung der Entwicklung oder der Verwaltung gewahrt werden sollen, ohne dass derzeit klar wäre, ob überhaupt etwas geschieht. Es gehe hier jedenfalls nicht um eine Fabrikanlage.



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Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation