CO-Unfall: Gutachter entlastet Kaminkehrer
Wuppertal. Das Wuppertaler Amtsgericht hat das Verfahren gegen einen Schornsteinfeger wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem drei Jahre alten Kohlenmonoxid-Unfall ohne Auflagen eingestellt.
Laut Anklage sollte er bei der Kontrolle einer Gastherme in der Wohnung einer Frau Mängel übersehen haben. Drei Tage nach dem Besuch des Schornsteinfegers sei im Bad - dort befand sich die Therme - Kohlenmonoxid (CO) ausgetreten. Die Frau - sie soll zuvor geduscht haben - habe eine lebensgefährliche Vergiftung erlitten.
Im Prozess wurde der Schornsteinfeger klar entlastet. Ein Sachverständiger sagte unter anderem aus, dass die vom Kaminkehrer dokumentierten CO-Werte nicht so hoch waren, dass die Therme hätte stillgelegt werden müssen. Zudem habe der Mann eine Mängelkarte, die auf die erforderliche Reinigung des Geräts hinwies, ausgestellt. Laut Gericht trug die beim Unfall verletzte Frau keine Spätfolgen davon. spa
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