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27.03.2012 13:35

Lauras Liebe zum Lavendel …

Joelle

Laura vom Leibniz-Gymnasium ist eine ganz besondere  „Kräuterfee“ …

Wie kommt man auf die Idee, aus heimischen Kräutern Heilsubstanzen herzustellen? Laura Schwerdtfeger (17) vom Leibniz-Gymnasium in Remscheid hat mit genau diesem Thema bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen und X-ray erzählt, was sie alles aus Salbei, Kamille & Co. gemacht hat.

Und das kam so: Laura  ist nicht nur sehr interessiert am Biologie-Unterricht in der Schule. Ihr macht Bio auch außerhalb der Schule viel Spaß macht. Also hatte sie sich entschieden, an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilzunehmen. Die Frage war nur noch: Was kann sie dazu erarbeiten?

Die richtige Idee kam ihr, als es im Unterricht um das Thema „gesunde Ernährung“ ging: Sie wollte wissen, welche Kräuter es in unserer bergischen Region gibt, die gut für die Gesundheit sind. „Vor allem habe ich mich gefragt, was man aus dem Vorhandenen selber herstellen könnte“, erzählt Laura. Bei der Arbeit an den Experimenten und auch bei den Überlegungen wurde sie von ihrem Bio-Lehrer Matthias Schuster unterstützt.

Suchen, fotografieren, notieren

„Zuerst bin ich in den Wald gegangen und habe viele verschiedene Pflanzen fotografiert und anschließend bestimmt. Danach habe ich Listen erstellt, auf denen ich notiert habe, wo man welche Pflanzen sammelt und wozu sie genutzt werden können“, erklärt Laura. In den darauffolgenden Experimenten stellte sie Parfüm aus den Kräutern her, mischte sie in Salben oder verwertete sie in Lebensmitteln. „Das ging unter anderem in Form von Gebäck oder Tee. Einmal habe ich zum Beispiel Rosmarin-Muffins gebacken“, sagt Laura. Nicht alle Versuche funktionierten jedoch einwandfrei. So klappte zum Beispiel das Abfangen von ätherischen Ölen nicht ganz wie geplant. Insgesamt ließ sich aber sehr viel aus den Kräutern machen. Neben den gesunden Muffins oder Tees gelang es Laura zum Beispiel auch, Hustensaft und Urtinkturen herzustellen. Das sind Gemische aus getrockneten Pflanzen wie zum Beispiel Salbei, Rosmarin und Lavendel.

Und … wirkt’s schon?

Und welche Wirkung konnten die Heilmittel zeigen? „Bis jetzt habe ich noch zu wenig Ergebnisse, um eine Wirkung festzulegen, aber hier kann die Arbeit weitergeführt werden“, erklärt Laura. Aber der Gesundheit schaden kann so ein Salbeitee oder ein Rosmarinkuchen ja eigentlich nie. Für ihre Arbeit am Wettbewerb „Jugend forscht“  belegte Laura den dritten Platz beim Regionalwettbewerb in Solingen und erhielt einen Sonderpreis. Ob Laura später mal Apothekerin wird? Ausgeschlossen ist das nicht.                 



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