Schüler aus Remscheid berichten von ihrem Besuch in der Türkei
In der anatolischen Stadt Kirsehir – nicht weit von der türkischen Hauptstadt Ankara – ist Bergfest: Fünf der insgesamt zehn Tage, die zehn Schülerinnen und Schülerinnen aus Remscheid bei einer Reise mit dem Freundschaftsverein Remscheid-Kirsehir dort verbringen, sind um (X-ray berichtete am 12. April). Gestern erreichten die X-ray-Redaktion neue Berichte udn Fotos von den Reisenden.
Das schrieb uns Serkan Toker:
„Morgens um 8.30 Uhr trafen wir uns in der Schule, jedoch gingen wir glücklicherweise nicht in den Unterricht, sondern fuhren sofort Richtung Kappadokien los. Nach einer Stunde Autofahrt erreichten wir die Berge und Hügel Kappadokiens in Göreme.
Die Landschaft und manchen touristischen Attraktionen führten bei einigen von uns Schülern zu kreativen und phantasievollen Gedanken: Die einzeln aufragenden Felsen z um Beispiel, die aussehen wie eine Rakete mit einer Kappe oben drauf, die man auch anders interpretieren könnte …
Danach fuhren wir nach Uchisar, zu einem hohen, ehemaligen Wohnturm aus massivem Fels. Nachdem wir die Spitze des Turmes erklommen hatten, bot sich eine superschöne Aussicht auf die große Landschaft der Berge. Im Anschluss genossen wir ein leckeres, für die Türkei berühmtes Mahl und gingen in eines der größten Einkaufszentren der Türkei in Nevshehir, wo wir auch deutsche und in ganz Europa bekannte Läden gefunden haben.“
Tags darauf schrieb Anja Keil:
„Wo sonst kriegt man morgens Schokoriegel von fremden Schülern? Genau – im Schulbus in Kirsehir. – Als wir um 8.30 Uhr frisch gestärkt in der Schule ankamen, wurden wir auf verschiedene Klassen aufgeteilt und danach vom Fernsehen interviewt. Witzige Begebenheit am Rande: Für den Schein des Touri-Daseins wurde extra ein Schmuckstand auf- und nach dem Interview sofort wieder abgebaut: Kulissen-Schwindel …
Schließlich fuhren wir mit dem Bus zu dem Vater eines Austauschpartners zu einem Gelände, das Ranch, Fahrschule und Sommerhaus in einem ist. Für uns war es zudem ein Grillplatz, an dem wir aßen (wie sonst nie in der Türkei) und Musik machten, „Okey“ spielten und vor Katzen flüchteten.
Wieder in Kirsehir angekommen, kauften einige von uns Süßigkeiten, um anschließend auch noch eine Vorspeise (bestehend aus Pommes, Salat und Fleisch) sowie ein Hauptgericht (Reis, Fleisch und wieder Pommes) mit Tanzen zu verdauen, hier, im Paradies des Tülls. Essen ist hier sowieso das große Ding – egal, ob unterwegs oder bei den Gastfamilien …“
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