Actionfilme: Der Held bleibt cool im Kugelhagel
Max, X-family
Von „Stirb langsam“ bis „Sin City“: Hier ist der Kult-Film-Check für Jungen. Um große Liebesgeschichten und tränenreiches Hin und Her ging es gestern an dieser Stelle. Heute geht es um harte Kerle, denen auch im Angesicht des Todes noch der richtige Spruch einfällt. Wir haben ein paar Kultstreifen des Actionkinos für einen gemütlichen Filmabend für Jungs rausgesucht …
Stirb langsam (1988)
Darum geht’s: John McClane, ein Polizist aus New York, kommt nach Los Angeles, um ein gemütliches Weihnachtsfest zu verbringen. Doch ein paar Terroristen haben etwas dagegen und versauen die Firmenfeier seiner Frau. McClane hat zwar überhaupt keine Lust, jagt dann aber doch die Bösewichte.
Bestes Zitat: „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“
Beste Kampfszene: Bruce Willis hüpft barfuß durch leere Büroräume und liefert sich dabei ein Feuergefecht mit mehreren Gegnern. Glas zerspringt. Füße bluten. Und am Ende entkommt der fluchende McClane doch wieder.
Gänsehauteffekt: Der ultimative Kracher ist die Explosion, die den oberen Teil des Nakatomi Plazas in Schutt und Asche legt.
Coolnessfaktor: Einer gegen alle. Mit Blut, Schweiß, Maschinenpis-tole oder bloßen Händen. John McClane ist der Inbegriff des terroristenjagenden Einzelgängers. Seine trockenen Kommentare zur verzwickten Lage sind Kult.
Wichtigste Requisite: Ein weißes Feinripp-Unterhemd.
Fürs Leben gelernt: Wenn man‘s nicht selber macht …
Pulp Fiction (1994)
Darum geht‘s: Vincent Vega und Jules Winnfield arbeiten für den Gangster Marsellus Wallace. Bei Kofferspielchen und durch ungewollte Kopfschüsse oder Überdosen manövrieren sie sich in komp-lizierte Situationen. Für Ärger ist auch Boxer Butch gerne zu haben und legt sich mit Gangster Wallace an. Er geht in einem gekauften Kampf nicht zu Boden, sondern erschlägt seinen Gegner im Ring. Auf der Flucht wird er erwischt, kann aber einen Deal mit Wallace aushandeln.
Bestes Zitat: „Man verpasst Marsellus Wallace' neuer Braut keine Fußmassage.“
Beste Kampfszene: Vincent Vega kommt gerade von der Toilette und Butch steht auf einmal vor ihm. Zu einem echten Kampf kommt es nicht. Erst sind beide überrascht, dann ist einer tot.
Gänsehauteffekt: Nimmt er den Hammer? Nimmt er den Baseballschläger? Oder doch die Motorsäge? Alles falsch! Butch schnappt sich nämlich ein Hattori-Hanzo-Schwert, um zwei Vergewaltigern das Handwerk zu legen.
Coolnessfaktor: Vincent Vega und Jules Winnfield haben die Coolness gepachtet. Ihre Unterhaltungen über Fußmassagen oder französische Burgerbezeichnungen sind legendär.
Wichtigste Requisite: Eine Uhr, die schon einiges mitgemacht hat.
Fürs Leben gelernt: Heroin und Kokain bitte nicht verwechseln.
Matrix (1999)
Darum geht’s: Neo ist ein Computerfachmann. Er will wissen, was die Matrix ist, wird aus ihr befreit und erfährt es: Sie ist eine computersimulierte Welt, in der die Menschen leben, während die echte Welt längst von Maschinen beherrscht wird. Sie nutzen menschliche Körper als Energiequellen und halten sie mit der vorgegaukelten Welt bei Laune. Neo hat was dagegen und legt sich mit dem übermächtigen Gegner an.
Bestes Zitat: „Glaubst du, das ist Luft, was du da atmest?“
Beste Kampfszene: Bei dem Trainingskampf mit seinem Mentor Morpheus lernt Neo, dass die physikalischen Gesetze in der Matrix nur programmiert sind und er sie brechen kann.
Gänsehauteffekt: Neo kann Pistolenkugeln ausweichen. Der Bullet-Time-Effekt war nötig für die filmische Umsetzung und revolutionierte das Actiongenre.
Coolnessfaktor: Für die coolen Momente sorgt Morpheus: Sonnenbrille, Ledermantel, die Arme hinter dem Körper verschränkt. Neo nähert sich dem im Laufe des Films an.
Wichtigste Requisite: ein Telefon. Ohne das kommt man nicht aus der Matrix raus – oder rein.
Fürs Leben gelernt: Ein Déjà-vu ist nur ein Fehler in der Matrix.
The Fast and the Furious (2001)
Darum geht’s: Underover-Cop Brian ermittelt in der Tuning-Szene, freundet sich mit Gangboss Dom an und verliebt sich in dessen Schwester. Nach einigen Autorennen und Raubzügen kommt raus, dass Brian ein Cop ist, und er fliegt aus der Gang. Zum Showdown trifft er sich aber noch mal mit Dom zum Duell im fahrbaren Untersatz.
Bestes Zitat: „Lieber Gott (…) im Himmel. Wir danken dir für die Erfindung der direkten Lachgaseinspritzung, des Forecore Intercoolers, des kugelgelagerten Turboladers und den Ventilfedern aus Titan. Amen!“
Beste Rennszene: Im letzten Rennen heißt es Dom gegen Brian. Der aufgemotzte Toyota Supra von Brian gegen die Urgewalt des Dodge Chargers von Dom. Die Ziellinie ist ein Bahnübergang und der Zug kommt genau richtig.Gänsehauteffekt: Der Sound des V8-Motors im Dodge gepaart mit dem Bild eines Autos, das vor lauter P. S. nur noch auf den Hinterrädern fährt. Gänsehaut!
Coolnessfaktor: Vin Diesel trug damals als Dom noch den Coolnessfaktor persönlich spazieren, bevor er ihn 2005 mit der Rolle als Babynator endgültig verspielte.
Wichtigste Requisite: ein roter Knopf am Lenkrad, mit dem man die Extrapower der Lachgaseinspritzung abrufen kann.
Fürs Leben gelernt: Mit einer Portion Lachgas klappt‘s auch mit dem Überholen.
Sin City (2005)
Darum geht‘s: Drei Geschichten, eine Stadt. Marv hinterlässt eine blutige Spur, während er sich auf seinem Rachefeldzug bis in höchs-te kirchliche Kreise mordet. Polizist Hartigan rettet ein kleines Mädchen und beschützt es auch Jahre später vor einem sadistischen Mörder. Und Dwight kämpft für die Unabhängigkeit der Prostituierten von Basin City.
Bestes Zitat: „Ein alter Mann stirbt. Ein junges Mädchen lebt. Fairer Tausch.“
Beste Kampfszene: Marv lockt den Kannibalen Kevin in einen Hinterhalt. Der Gegner weicht den Fallen aus, hat dann aber keine Chance gegen den Koloss Marv.
Ekeleffekt: Menschen werden zersägt, geköpft, mehrmals erschossen oder bei lebendigem Leib gefressen.
Coolnessfaktor: Marv hat selbst auf dem elektrischen Stuhl noch einen lockeren Spruch auf den Lippen.
Wichtigste Requisite: die Bar, in der sich alle über den Weg laufen.
Fürs Leben gelernt: Man kann einen Comic Bild für Bild in einen Kultfilm verwandeln.
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Beim diesjährigen Fest der Freiwilligen Feuerwehr Lennep sorgte die Coverband "Second Hand" für beste Partystimmung.» Zu den Fotos
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