Astro-Serie: Alicia ist „süchtig nach Sternen“
Alicia
X-raysie Alicia (15) hat einen netten Knall, denn sie liebt das All. Was sie daran so fasziniert, erklärt sie in einer kleinen Astro-Serie, die heute startet.
Alles begann vor zwei Jahren, als ich das erste Mal im Bochumer Planetarium war. Es hat mich so sehr beeindruckt, dass ich immer mehr wissen wollte. Nach einiger Zeit war ich „süchtig“ nach den unfassbaren Weiten des Weltalls. Ich bekam ein Astronomie-Buch zum Geburtstag geschenkt, hielt Vorträge in der Schule und schaute mir Weltall-Wissenssendungen an.
Mich fasziniert es so, weil so vieles noch unerforscht ist. Wir wissen kaum etwas übers Weltall. Ein bisschen aber gibt es eben doch zu erzählen – deswegen startet X-ray heute eine kleine Weltall-Serie.
Ich liebe die Planeten in unserem Sonnensystem, weil viele von ihnen so riesig und so weit weg sind. Natürlich möchte ich wissen, ob es noch weiteres Leben im All gibt, weil ich fest daran glaube. Unser Planet kann doch nicht der einzige sein, auf dem es Leben gibt! Also schauen wir uns die einzelnen Planeten mal an und beginnen mit den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten …
Die Sonne – unser Stern
Dreh- und Angelpunkt unseres Sonnensystems, das vor etwa fünf Milliarden Jahren entstand, ist die Sonne. Alles dreht sich um sie, den Feuerball. Die Sonne ist ein ganz gewöhnlicher Stern. Die Oberfläche ist 5.500 Grad Celsius heiß und keineswegs glatt und strukturlos, auf scharfen Bildern wirkt sie körnig. In ihrem Inneren ist es 15 Millionen Grad heiß und es gibt einen ungeheuren Druck.
Merkur – superheiß und eiskalt
Merkur trägt nicht umsonst den Beinamen „Der flinke Sonnennachbar“, denn er braucht nur knapp 88 Tage, bis er einmal um die Sonne rum ist. Zum Vergleich: Die Erde schafft das bekanntermaßen in 365 Tagen.
Merkur präsentiert sich als Zwilling unseres Erdenmondes. Die Oberfläche besteht, wie beim Mond, aus unendlich vielen Kratern. Allerdings fehlen bei Merkur die von Mond bekannten „Meere“, also lavaüberflutete Becken. Außerdem ist die Oberfläche fast so dunkel wie die des Mondes. Im Inneren gibt es einen übergroßen Eisenkern, und ein Teil des Kerns ist flüssig.
Merkur war lange Zeit regelmäßigen Einschlägen von kleineren Gesteinsbrocken ausgesetzt. Er hat keine Atmosphäre. Auf der Tagseite – also die, die der Sonne zugewandt ist – ist es richtig heiß, nämlich 427 Grad Celsius! Auf der Nachtseite ist es dafür mit -183 Grad Celsius eiskalt. Bei diesen Bedingungen, so die Forscher, gab es niemals Leben auf dem Merkur und es wird auch niemals Leben geben.
- Morgen geht es im zweiten Teil unserer Astro-Serie um die Venus, die Erde und den Mond.
Merkur ist außerdem …
… der römische Gott des Handels (Mercurius)
… der alchimistische Begriff für Quecksilber
… ein Berg im nördlichen Schwarzwald bei Baden-Baden
… als Zinnoberroter Merkur eine seltene Briefmarke
… eine von 1984 bis 1990 in den USA geführte Automarke des Ford-Konzerns
… ein Gemeindeteil der Stadt Drebkau in Brandenburg
… der Name der „Deutschen Zeitschrift für europäisches Denken“
… der Name zweier Zeitungen: Münchner Merkur und Rheinischer Merkur
… der Name einer österreichischen Supermarktkette
… der Name eines norddeutschen Schulbuchverlages
… der Name zweier Banken: Merkur Bank (München) und Merkur Bank (Kopenhagen)
… Der Name einer deutschen Spielhallen-Kette
Schwarz auf Weiß, oder in unseren Elektro-Briefkasten. Kritik oder Lob – wir wollen wissen, was ihr denkt! Und wenn ihr Lust habt, für X-ray zu schreiben – kommt vorbei!
Alleestraße 77-81
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tel: 02191 – 909 223
fax: 02191 – 909 185
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Lenneper Feuerwehrfest
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Stadt will zwei neue "Blitz-Autos" anschaffen
Es geht um Sicherheit vor Schulen und Kitas - und um Einnahmen von fast einer Million Euro pro Jahr: Die Stadt will zwei neue "Blitz-Autos" anschaffen. Die bisherigen Messfahrzeuge - Zafira und Astra - stehen laut Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann kurz vor dem K.o.. Reparaturen würden sich nicht lohnen. "In das eine Fahrzeug füllen wir fast so viel Öl wie Benzin." Das andere roste so stark, dass quasi täglich die Heckscheibe herausfallen könnte.
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