Umfragen: Union mit leichten Verlusten, SPD legt leicht zu
Berlin (dpa) - Pattsituation zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün:
Nach dem ARD-«Deutschlandtrend» und dem ZDF-«Politbarometer» haben weder Union und FDP noch SPD und Grüne eine Mehrheit.
Bei der ARD liegen beide Lager gleichauf bei 43 Prozent. Die Union verliert im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte und landet bei 38 Prozent. Die SPD legt um zwei Punkte auf 27 Prozent zu. Drittstärkste Partei bleiben die Grünen mit 16 Prozent (minus 1).
Die FDP schafft der Umfrage zufolge mit 5 Prozent (unverändert) knapp die Rückkehr in den Bundestag. Die Linke liegt bei 8 Prozent (plus 1). Die Piratenpartei kommt mit 2 Prozent (minus 1) nicht ins Parlament.
Das ZDF ermittelt einen annähernden Gleichstand mit leichtem Vorteil für Schwarz-Gelb: Demnach würden CDU/CSU im theoretischen Falle einer Bundestagswahl am nächsten Sonntag um einen Punkt auf 40 Prozent sinken, die SPD würde um einen Punkt auf 29 Prozent zulegen. Die Grünen blieben konstant bei 14 Prozent, ebenso unverändert die Linke bei 7 Prozent und die FDP bei 4 Prozent. Die Piraten erreichten 3 Prozent.
Neben einer großen Koalition hätte damit nur eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen oder aus SPD, Grünen und Linken eine Mehrheit.
Das Institut Infratest dimap befragte im Auftrag des ARD-«Morgenmagazins» am 19. und 20. März 1008 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt zwischen 1,4 und 3,1 Prozent. Für das ZDF befragte die Forschungsgruppe Wahlen vom 19. bis 21. März 1296
Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich beträgt zwischen zwei und drei Prozentpunkten.
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