Twitter sorgt nach Hacker-Attacken für mehr Sicherheit
22.05.2013 22:52 -
New York (dpa) - Der Kurzmitteilungsdienst Twitter führt nach einer Welle von Hacker-Angriffen auf Profile einflussreicher Medien zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ein. Nutzer bekommen die Möglichkeit einer Anmeldung in zwei Stufen, wie Twitter ankündigte. Ähnlich wie etwa beim Online-Banking muss zusätzlich zum Passwort ein Code eingegeben werden, der bei jedem Anmelden neu per SMS verschickt wird. In den vergangenen Wochen waren unter anderem die BBC, die Nachrichtenagentur AP und die «Financial Times» Opfer von Hacker-Angriffen geworden.
Oklahoma zieht Tornado-Bilanz - Obama besucht Katastrophengebiet
22.05.2013 22:09 -
Washington (dpa) - 24 Tote, Tausende zerstörte Häuser, bis zu zwei Milliarden Dollar Sachschaden - das ist die Bilanz des Tornados im US-Staat Oklahoma. Zwei Tage nach der Katastrophe rechnen die Rettungskräfte nicht mehr damit, weitere Überlebende oder Tote unter den Trümmern der Kleinstadt Moore zu finden. Nach wie vor werden sechs Menschen vermisst. US-Präsident Barack Obama will das Katastrophengebiet am Sonntag besuchen. Inzwischen haben die Menschen mit dem Aufräumen begonnen- weite Teile der Stadt, die dem Erdboden gleichgemacht wurden, müssen völlig neu wiederaufgebaut werden.
Brüderle fordert mehr deutschen Einfluss in der EZB
22.05.2013 22:05 -
Saarbrücken (dpa - FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle ist für einen größeren deutschen Einfluss im Rat der Europäischen Zentralbank. Er halte es nicht für akzeptabel, wenn Deutschland das gleiche Stimmgewicht wie zum Beispiel Malta im EZB-Rat habe, sagte er bei einem Wirtschaftsdialog der FDP-Bundestagsfraktion in Saarbrücken. Deutschland stehe im Zweifelsfall mit 27 Prozent aller Maßnahmen gerade. Deshalb müsse es eine Anpassung geben, damit das Gewicht starker Notenbanken wie der deutschen anders gewichtet werde.
Mutmaßliche Terroristen töten Mann auf offener Straße in London
22.05.2013 22:03 -
London (dpa) - Wenige Tage vor dem Champions-League-Endspiel mit Zehntausenden Besuchern aus Deutschland haben mutmaßliche Terroristen mit einem brutalen Verbrechen London in Aufruhr versetzt. Zwei Angreifer töteten mit einem Fleischerbeil oder einer Machete einen Mann, wenige Meter von einer Kaserne im Stadtteil Woolwich entfernt auf offener Straße. Premierminister David Cameron berief eine Sondersitzung des Nationalen Sicherheitskabinetts ein und machte sich umgehend auf den Rückweg von einem Besuch in Paris.
FBI erschießt Mann mit Verbindung zu Boston-Terrorverdächtigem
22.05.2013 21:00 -
Washington (dpa) - Ein Polizist der US-Bundespolizei hat einen 27-jährigen Mann erschossen, der Verbindungen zu einem der beiden Verdächtigen des Terroranschlags von Boston gehabt haben soll. Wie das FBI mitteilte, tötete der Beamte den Mann während eines Verhörs. Der Mann, der aus der russischen Unruheregion Tschetschenien stamme, sei gewalttätig geworden. Der Polizist sei verletzt worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt. Der Getötete habe Verbindungen zu dem mutmaßlichen Attentäter Tamerlan Zarnajew gehabt. Zarnajew war bei einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen worden.
Merkel kündigt EU-Konferenz zu Jugendarbeitslosigkeit in Berlin an
22.05.2013 20:47 -
Brüssel (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel will die hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen EU-Ländern zum Thema einer Konferenz Anfang Juli in Berlin machen. Zu dem Treffen seien die Arbeitsminister der EU-Länder und Experten eingeladen, sagte sie auf dem EU-Gipfel in Brüssel. Auch Frankreichs Präsident François Hollande werde erwartet. Die Konferenz solle darüber beraten, wie die eingeplanten sechs Milliarden Euro zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit am besten eingesetzt werden können.
EU-Gipfel kippt Bankgeheimnis - Auch Konzerne im Visier
22.05.2013 20:30 -
Brüssel (dpa) - Mit dem Abschied vom Bankgeheimnis für Ausländer nimmt die EU auch die Steuertricks von Großkonzernen ins Visier. Die EU-Staats- und Regierungschefs einigten sich bei ihrem Gipfel auf einen konkreten Zeitplan, um Steuerschlupflöcher zu schließen. Auch Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz sollen einbezogen werden. Jedes Jahr gehen den EU-Staaten nach Angaben aus Brüssel etwa eine Billion Euro durch Steuervermeidung verloren. Um die Löcher in den Staatskassen zu füllen, machen die EU-Staaten verstärkt Jagd auf zusätzliche Einnahmen.
IAEA: Iran verbessert sein Atomprogramm mit neuer Technik weiter
22.05.2013 20:16 -
Wien (dpa) - Der neue Iran-Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA bringt keine neuen Enthüllungen, sondern zeigt vor allem eines: Ungeachtet aller Kritik verbessert und vergrößert der Iran sein umstrittenes Atomprogramm weiter. Das solle auch nach den iranischen Präsidentschaftswahlen am 14. Juni so weitergehen - egal wer dann regiere, hieß es aus Teheran. Erneute Gespräche zwischen dem islamischen Land, der IAEA und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland hatten in der vergangenen Woche keine Annäherung gebracht.
Cameron: EU ist bereit, das Syrien-Waffenembargo aufzuheben
22.05.2013 19:54 -
Brüssel (dpa) - Die Europäische Union steht nach den Worten des britischen Premierministers David Cameron bereit, das Waffenembargo gegen Syrien zugunsten der Opposition aufzuheben. Europa müsse den Druck auf den Machthaber Baschar al-Assad erhöhen, forderte Cameron zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Er denke, die EU sollte das Signal aussenden, dass sie bereit seien, das Waffenembargo aufzuheben, es zu ändern, um Druck auszuüben. Er lehne es ab, dass Assad an den internationalen Syrien-Gesprächen teilnehme.
Identifizierung ja, Namen nein - Innenminister beraten über V-Leute
22.05.2013 19:51 -
Hannover (dpa) - In der Debatte um die Identifizierung der V-Leute des Verfassungsschutzes zeichnet sich bei der Innenministerkonferenz keine Mehrheit für eine zentrale Erfassung mit Klarnamen ab. Es sei nicht unbedingt notwendig, dass sie Klarnamen aufnähmen. Das sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zu Beginn des Treffens der Ressortchefs von Bund und Ländern. Entscheidend sei, dass das zentrale Register aussagekräftig und aussagefähig für jeden sei, der damit umgehe. Die Reform des Verfassungsschutzes und der Umgang mit den umstrittenen V-Leuten ist ein zentrales Thema bei dem Treffen.
Autobesitzer sollen Kennzeichen bundesweit mitnehmen können
22.05.2013 19:02 -
Berlin (dpa) - Autobesitzer sollen ihr Nummernschild bei Umzügen bald in ganz Deutschland mitnehmen dürfen. Wer umziehe auch über die Ländergrenzen hinweg könne das bisherige Kennzeichen des Fahrzeugs behalten. Das sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Laut einer Verordnung, die das Kabinett auf den Weg brachte, soll die bisherige Pflicht zu einem neuen Kennzeichen beim Wechsel des Wohnsitzes entfallen. Die Regelung soll zum 1. Juli 2014 in Kraft treten, der Bundesrat muss noch zustimmen.
Betrunkener droht in Jugendamt mit Amoklauf
22.05.2013 18:52 -
Jena (dpa) - Ein betrunkener und mit Messern bewaffneter Mann hat im Jugendamt Jena mit einem Amoklauf gedroht. Mitarbeiter der Behörde informierten die Polizei, die den 27-Jährigen festnahm. Der 27-Jährige war ins Jugendamt gekommen und hatte Informationen über den Verbleib seines Sohnes verlangt, der in einer Pflegefamilie untergebracht ist. Der Mann soll sehr aggressiv gewesen sein. Als er keine Auskunft erhielt, sagte er den Angaben zufolge: «Wenn ich meinen Sohn nicht wiederbekomme, lauf' ich Amok!» Danach stürmte der Betrunkene aus dem Gebäude und warf zwei mitgebrachte Messer weg.
Merkel bleibt für «Forbes» mächtigste Frau der Welt
22.05.2013 18:51 -
New York (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt die mächtigste Frau der Welt - zumindest für das Wirtschaftsmagazin «Forbes». Die New Yorker setzten die Deutsche für ihre Liste auf Platz 1 der «100 mächtigsten Frauen der Erde» - zum dritten Mal in Folge. Die 58-Jährige ist Dauergast in der jährlichen Rangfolge. Seit sie 2006 das erste Mal dabei war, gleich auf Platz 1, hatte sie sich nur einmal, 2010, mit Platz vier begnügen müssen. In diesem Jahr folgen ihr Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff und Wohltäterin Melinda Gates aus den USA.
Mann mit Verbindung zu Boston-Terrorverdächtigem getötet
22.05.2013 18:05 -
Washington (dpa) - Im US-Bundesstaat Florida hat die Polizei einen Mann getötet, der Verbindungen zu einem der beiden Terrorverdächtigen von Boston gehabt haben soll. Ein FBI-Agent habe den 27-Jährigen in der Stadt Orlando erschossen und sei selbst verletzt worden. Nach Medienberichten hatte der Mann Verbindungen zu dem in Boston getöteten mutmaßlichen Attentäter Tamerlan Zarnajew und stammte ebenfalls aus Tschetschenien. Nach FBI-Angaben hatten ihn der Agent und zwei Polizeioffiziere im Zusammenhang mit den Ermittlungen nach dem Boston-Attentat vernommen. Der Mann sei gewalttätig geworden.
Westerwelle: Gefahr einer Ausweitung des Syrien-Konflikts wächst
22.05.2013 17:52 -
Amman (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle sieht eine zunehmende Gefahr eines Übergreifens des Syrien-Konflikts auf die Nachbarländer. Er fürchte, man müsse unumwunden feststellen, dass die Gefahr eine Flächenbrandes eher gewachsen als geringer geworden sei. Das sagte er vor einem Treffen von elf Außenministern mit Vertretern der syrischen Opposition in der jordanischen Hauptstadt Amman. Umso wichtiger sei es, dass die Konferenz zur Vermittlung zwischen den Konfliktparteien im syrischen Bürgerkrieg ein Erfolg werde. Dieses Treffen wird von den USA und Russland für Juni geplant.
Oklahoma zieht Tornado-Bilanz - Debatte um Schutzräume
22.05.2013 16:49 -
Washington (dpa) - 24 Tote, 2 400 zerstörte Häuser, eine Milliarde Dollar Schaden - das ist die Bilanz des Tornados im US-Staat Oklahoma. Zwei Tage nach der Katastrophe rechneten die Rettungskräfte nicht mehr damit, weitere Überlebende oder Tote unter den Trümmern der Kleinstadt Moore zu finden. Weite Teile der Stadt, die dem Erdboden gleichgemacht wurden, müssen völlig neu wiederaufgebaut werden. Zugleich wurden Fragen laut, warum die meisten Häuser und öffentliche Gebäude keine Schutzräume hatten, in denen sich die Menschen hätten flüchten können.
Ermittler kommen bei Aufklärung des Bonner Bombenanschlags voran
22.05.2013 16:45 -
Karlsruhe (dpa) - Fortschritt bei der Aufklärung des versuchten Bombenanschlages am Bonner Hauptbahnhof: Wie der «Stern» berichtet, fanden die Ermittler DNA-Spuren auf dem Sprengsatz. Sie sollen von der Frau und dem Sohn des deutschen Salafisten Marco G. stammen. Der 26-Jährige sitzt schon in Untersuchungshaft, weil er sich an Plänen für einen Mordanschlag auf den Pro-NRW-Chef Markus Beisicht beteiligt haben soll. Im Dezember hatte ein bisher Unbekannter eine Tasche mit einer Sprengvorrichtung auf einem Bahnsteig abgestellt. Der Sprengsatz wurde gezündet, detonierte aber nicht.
Aus nach Rückschlag: BVB im Champions-League-Finale ohne Götze
22.05.2013 16:13 -
Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund muss im Finale der Champions League am Samstag gegen den FC Bayern München auf Mario Götze verzichten. Alle Hoffnungen auf eine rechtzeitige Genesung des Jungnationalspielers, der sich vor drei Wochen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte, waren vergebens. Wie eine medizinische Untersuchung ergab, ist die alte Verletzung von Götze bei seiner Rückkehr in das Mannschaftstraining gestern wieder aufgebrochen.
Syrische Rebellen kämpfen um Al-Kusair - Hisbollah im Visier
22.05.2013 16:04 -
Istanbul (dpa) - In einem Akt der Verzweiflung hat die syrische Opposition die Revolutionsbrigaden des Landes aufgerufen, Kämpfer und Munition in die belagerte Kleinstadt Al-Kusair zu schicken. Zwei Einheiten aus der Provinz Aleppo hätten sich in Marsch gesetzt, hieß es vom Medienzentrum der Revolutionäre. Im Westen wächst die Kritik an der pro-iranischen libanesischen Hisbollah-Bewegung, die in Al-Kusair aufseiten der Truppen von Präsident Baschar al-Assad kämpft. Die deutsche Regierung sprach sich dafür aus, dass mindestens ihr militärischer Arm auf die EU-Terrorliste gesetzt wird.
Seitencrashtest für mehr Sicherheit: Neue Regelung für Kindersitze
22.05.2013 15:53 -
Frankfurt/Main (dpa) - Die meisten Kindersitze für Autos sind nach einem Test von ADAC und Stiftung Warentest einwandfrei, demnächst sollen sie noch sicherer werden. Voraussichtlich zum 9. Juli treten neue Regelungen in Kraft, wonach die Sitze unter anderem einem Seitenaufpralltest unterzogen werden müssen, wie der ADAC in Frankfurt mitteilte. Bisher werden die Sitze lediglich auf einen Frontalcrash getestet.