Chelsea am Ziel der Träume: Triumph von Abramowitsch
München (dpa) - Den Moment des größten Erfolges genoss Roman Abramowitsch völlig unglamourös. Fast schon mit kindlicher Fan-Freude saß der russische Milliardär auf einem Mäuerchen und grinste beim Jubel seiner Jungs auf dem Spielfeld der Münchner Arena vor sich hin.
Vor neun Jahren hatte er den FC Chelsea gekauft und seitdem mehr als eine Milliarde Euro in Spieler investiert. Nun ist Abramowitsch am Ziel seiner Träume. «Eine neunjährige Odyssee ist zu Ende gegangen», schrieb der «Daily Mail» auf seiner Internetseite.
Und es dürfte auch eine große Genugtuung für den Oligarchen sein, dessen Engagement von vielen mit größtem Argwohn betrachtet wird. Denn Abramowitsch wollte den Erfolg kaufen, gab über eine Milliarde an der Stamford Bridge aus. «Auch wenn es viel Geld dort in dem Verein gibt, bedeutet das nicht, dass dort mit Geld auch geschmissen wird», sagte Ex-Chelsea-Profi Arjen Robben (2004 bis 2007) einmal.
Für den Triumph in der Königsklasse will der Vereinsbesitzer angeblich 12,5 Millionen Euro springen lassen. Abramowitsch, der sein erstes Geld mit dem Verkauf von Gummienten und der Galvanisierung von Altreifen verdiente und Medienberichten zufolge für eine Million Euro einen Münchner Club exklusiv für die Siegerparty hatte anmieten wollen, kann es sich halt leisten.
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