Aggressive Milbe bedroht den Bienenbestand
Bonn (dpa) - Bis zu einem Drittel der Honigbienen in Deutschland haben nach Expertenschätzung diesen Winter nicht überlebt. Das wären rund 300 000 der etwa eine Million Bienenvölker im Land.
Einer der Hauptgründe für das Bienensterben ist die in den 60er Jahren aus Asien eingeschleppte Varroa-Milbe. In Bonn befassen sich zur Zeit Wissenschaftler mit der Zukunft von Wild- und Honigbienen. Der Ausbreitung der Milbe könne nur durch eine konsequente Anwendung der bestehenden Bekämpfungsmethoden Einhalt geboten werden, sagte Werner von der Ohe vom Institut für Bienenkunde in Celle, am Mittwoch in Bonn.
Das aber würde eine flächendeckende Unterrichtung und Unterweisung der schätzungsweise etwa 90 000 Imker im Lande voraussetzen. Hier gibt es nach Meinung der Experten ein Kommunikationsproblem. Zwar können die Bieneninstitute über die Imkervereine die Informationen weitergeben, aber kein Imker muss an den Fortbildungsseminaren teilnehmen. Die von Imkern stammende Forderung nach einem «Bienenführerschein» entzweit die Fachwelt. Die meisten Forscher setzen auf Aufklärung und Information statt Zwang.
Lesen Sie auch:
150 Jahre: SPD feiert sich
| 13:51 | |
| 13:45 | |
| 13:24 | |
| 12:52 | |
| 12:48 |
30. Pfingstturnier der SG Hackenberg
Zwar hatten fünf von 17 Teams wegen des Regens abgesagt, aber die Fußball-Zwerge hatten bei der Schlammschlacht einen Riesenspaß.» Zu den Fotos
Temperatur:
|
|
Heute herrscht unbeständiges und wechselhaftes Schauerwetter. Dabei werden im Tagesverlauf 10 Grad erreicht, nachts kühlt es dann auf 1 Grad ab. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord.
weiter
| |
L 74: Motorradfahrer stirbt bei Unfall
Ein 48-jähriger Gelsenkirchener ist am Dienstagmittag bei einem Unfall auf der L 74 tödlich verunglückt.» Zu den Fotos