Begehrtes Metall: Indium vor 150 Jahren entdeckt
Freiberg (dpa) - Sachsen hat am Freitag den Geburtstag eines heute weltweit begehrten Metalls gefeiert - Indium. Es war vor 150 Jahren von zwei Wissenschaftlern der Bergakademie Freiberg, Ferdinand Reich und Hieronymus Theodor Richter, entdeckt worden.
In Freiberg erinnere fortan eine Bronzeplatte auf dem Schlossplatz daran, teilte die Freiberger Bergakademie mit. Indium kommt heute bei der Produktion von Touchpads, Dünnschicht-Solarzellen, Flachbildschirmen oder Leuchtdioden zum Einsatz. Hauptlagerstätten und -produzenten von Indium sind China, Südkorea, Kanada und Japan. Die Preise für das Metall sind den Angaben zufolge stark gestiegen - von umgerechnet 53 Euro pro Kilo im Jahr 2002 auf derzeit etwa 387 Euro.
Nach Angaben der Bergakademie hatten Reich und Richter damals das Mineral Sphalerit (Zinksulfid) untersucht. In Freiberg war es als «schwarze Zinkblende» bekannt. Den Wissenschaftlern fiel bei der Analyse eine indigoblaue Spektrallinie auf. Sie war nach den Aussagen beider Forscher «so glänzend, scharf und ausdauernd», dass sie auf ein bisher unbekanntes Metall schlossen und es dann Indium nannten. «Indium (In) ist neben Lithium, Gallium, Tellur, Selen, Scandium und dem ebenfalls an der Bergakademie entdeckten Germanium eines der wichtigsten High-Tech-Metalle», erklärte die Bergakademie.
Assad wirft dem Westen Kriegstreiberei vor
Elefantenbaby Moyo ist da
Große Freude im Wuppertaler Zoo: Elefantenkuh Sabie hat einen Jungen zur Welt gebracht: "Moyo", das bedeutet auf Kisuaheli "Herz".» Zu den Fotos
Temperatur:
|
|
Am Montag erwärmt sich die Luft tagsüber auf 13 Grad und kühlt in der folgenden Nacht auf 8 Grad ab. Dazu ist es stark bewölkt bis bedeckt, gebietsweise regnet es, und der Wind weht schwach, in Böen mäßig aus westlichen Richtungen.
weiter
| |
ESC: Die Sieger des ersten Halbfinales
Sechs Teilnehmer sind gesetzt, zehn weitere Künstler haben sich am Dienstagabend für das Finale des Eurovision Song Contest am Samstag im südschwedischen Malmö qualifiziert.» Zu den Fotos