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Passt das Designer-Outlet-Center zu Lennep?
| Startdatum: | 17.05.2013 |
| Enddatum: | 30.05.2013 |
| Stimmen: | 146 |
| Kommentare: | 1 |
Mit dieser Frage wendet sich eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtbezirk Lennep an die Remscheider Bevölkerung. „Beim DOC in Lennep handelt es sich um ein großes Investitionsprojekt.", erklärt Oberbürgermeisterin Beate Wilding hierzu, „Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger habe ich zugesagt, denn ohne eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung wird ein solches Projekt nicht zu verwirklichen sein." Was ist Ihre Meinung? Passt das Designer-Outlet-Center zu Lennep?
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Umfragen-Archiv
Die Vorschläge sollen auf Historisches oder eine Besonderheit Remscheids hinweisen. Und ernst gemeint sollten sie sein.
Aus dem "Remscheider Winter" soll ein "Winter-Spaß" werden. In der nächsten Wintersaison wird auf dem Remscheider Theodor-Heuss-Platz eine Almhütte als zentraler Veranstaltungsort für witterungsunabhängiges Feier-Vergnügen sorgen. Das typische Angebot gehobener Weihnachtsmärkte mit Kerzenmacher und Figurenschnitzer hält Marcel Müller, seit sieben Jahren auf den Weihnachtsmärkten in unserer Stadt aktiv, in Remscheid nicht für realisierbar. "Die kommen hier nicht hin, weil sie hier nichts umsetzen können", sagt er aus Erfahrung. Ist die Almhütte eine gute Idee?
Alles wartet auf den Frühling, doch Polarluft bleibt vorläufig Sieger im Kampf um die Wetterherrschaft in Deutschland. Mindestens bis nächste Woche soll es winterlich kalt bleiben, Schnee- oder Regenschauer inklusive. (dpa)
Viele Menschen in der Region ärgern sich über ausufernde Abischerze, denn es blieb nicht bei Wasserbomben. Schüler aus Radevormwald setzten den besonders misslungenen Aktionen die Krone auf: Sie zündeten vor dem Röntgen-Gymnasium einen verbotenen Riesenkracher und sorgten für einen Einsatz der Feuerwehr. In Köln wurden Polizisten durch Knallkörper sogar verletzt. Laufen die Abipartys aus dem Ruder?
Pferdefleisch in der Lasagne und Bio-Eier-Skandal: Haben Sie noch Vertrauen in die Lebensmittelindustrie?
Die Linke will die Hindenburgstraße umbenennen. Am 30. Januar 1933 hatte der damalige Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. "Es ist geschichtsvergessen, diese Straße weiter nach Paul von Hindenburg zu benennen und ihn damit zu ehren", schreibt Axel Behrendt (Linke) in einem Brief an alle Fraktionen, in dem er um Unterstützung für einen gemeinsamen Antrag wirbt. Soll die Hindenburgstraße umbenannt werden?
Die Remscheider Wirtschaftsjunioren machen sich für den Erhalt der Bergischen Symphoniker stark. Ginge die Kultur, dann gingen auch die Unternehmen, befürchtet Dr. Peter Dültgen, Vorstandsmitglied der Vereinigung junger Remscheider Führungskräfte. Remscheid und Solingen müssen sich bis spätestens Mai 2013 über die Zukunft der Symphoniker geeinigt haben. Braucht Remscheid die Bergischen Symphoniker?
Der Düsseldorfer Landtag hat ein striktes Rauchverbot für die NRW-Gastronomie beschlossen und damit bislang geltende Ausnahmeregelungen für Eckkneipen und Raucherclubs aufgehoben. Für geschlossene Gesellschaften soll das Rauchverbot jedoch nicht gelten. Das neue Nichtraucherschutzgesetz tritt ab Mai 2013 in Kraft. Wie finden Sie das strikte Rauchverbot in NRW?
In Remscheid zeichnet sich eine überraschende Wende beim geplanten Designer-Outlet-Center (DOC) ab. Da die Verantwortlichen bei der Stadt die Klage-Chancen für den eigentlich angepeilten Standort im Gebiet „Blume“ als sehr gering einschätzen, machen sie und der OutletInvestor sich jetzt für ein neues Areal stark: am Rand der Altstadt des Stadtteils Lennep. Dafür müssten das Stadion des FC Remscheid und der benachbarte Kirmesplatz aufgegeben werden.
Seit die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) die Gebühren für Tanztempel reformieren will, laufen Disco-Betreiber, Politiker und der Gaststättenverband Sturm. Bis zu zehnfach höhere Abgaben, klagen sie, stürzten kleine Clubs in den Ruin. (dpa)
Die Strompreise sollen zum Anfang nächsten Jahres steigen - um bis zu zehn Prozent. Ein Grund dafür ist die Erhebung der Umlage zur Förderung von erneuerbaren Energien, die von 3,59 auf knapp 5,3 Cent pro Kilowattstunde angehoben werden soll. Wie reagieren Sie auf die anstehende Erhöhung der Strompreise?
Geräte, die Autofahrern anzeigen, wo sich Radar-Blitzer verstecken, sollen erlaubt werden. Das fordern Union und FDP - doch der Vorstoß sorgt selbst beim zuständigen Verkehrsminister für begrenzte Freude. Was ist Ihre Meinung? Sollten Radarfallen-Warner zugelassen werden?
Käufer Wolfgang Erbach will die Stockder Villa in Vieringhausen abreißen. Von einer Kernsanierung, wie sie der Rat der Stadt beim Verkauf des Altenheims 2009 mit dem Investor vereinbart hatte, ist nicht mehr die Rede. Stattdessen soll die nicht unter Denkmalschutz stehende Villa durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Wirtschaftliche und technische Gründe führt der Chef der Erbach GmbH als Grund an. Soll die Stockder Villa abgerissen werden?
Endlich ist er da: der Sommer 2012! Was ist für Sie das Schönste am Sommer?
Als einzige Industrienation leistet Deutschland sich Autobahnen, auf denen teilweise ohne Geschwindigkeitsbeschränkung gerast werden darf. Kritiker fordern seit langem ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Was ist Ihre Meinung? Sind Sie für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?
Die Remscheider Sommerkirmes ist in diesem Jahr wieder zu einer runderen Sache geworden. Zwar immer noch deutlich kleiner, als in den 80er und 90er Jahren. Aber die Lücken zwischen den einzelnen Fahrgeschäften, Losbuden, Imbiss- und Getränkeständen, die den Platz in den letzten Jahren so trostlos aussehen ließen, sind verschwunden. Dass man gegen Vertragsbrüchige, die sich angemeldet hatten, dann aber ohne Erklärung zur Kirmes einfach nicht erschienen sind, gerichtlich vorgegangen sei, habe sich ausgezahlt. "In diesem Jahr sind die Schausteller zuverlässig gekommen. Jetzt liegt es an den Remscheidern, der Kirmes durch Besuch wieder zur alten Größe zu verhelfen", stellt Christoph Lange von den Schützen fest.
Rund 30 Anlieger und Bürger diskutierten bei der Bürgerwerkstatt zum Innenstadtkonzept die Zukunft der Remscheider Innenstadt. Im Geiste hatte der eine oder andere den Bagger schon bestellt. Um die Pavillons wegzureißen, die aus ihrer Sicht die Alleestraße in Remscheid "künstlich zerhacken" und den Charakter der durchgehend baumbestandenen Einkaufsmeile unterbinden. Auch die Idee einer Bimmelbahn, die die untere Allee hinaufschnauft, ersannen die Verkehrsplaner. Was halten Sie von der Idee einer Bimmelbahn auf der Allee?
Gutachter kommen zu dem Schluss, dass ein Outlet an der Blume verträglich für benachbarte Zentren wäre. Wieviel Kaufkraft durch ein Designer-Outlet-Center (DOC) an der Blume aus den umliegenden Innenstädten abfließt, ist je nach Sortiment unterschiedlich. Bis zu 8,9 Prozent könnten es in Remscheid zum Beispiel bei Sportartikeln sein. Dennoch, zu diesem Fazit kommen die von der Stadt beauftragten Gutachter, hätte ein DOC "keine mehr als unwesentlichen Auswirkungen" auf zentrale Versorgungsbereiche.
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) setzt den Kampf gegen Raser fort. Am Dienstag, 3. Juli, soll landesweit die zweite Auflage des 24-Stunden-Blitz-Marathons stattfinden – diesmal allerdings mit Beteiligung der Bürger. „Die Menschen erleben in ihrer direkten Umgebung, dass viele Autofahrer rücksichtslos fahren und das Leben anderer gefährden. Das macht sie besorgt und auch wütend“, sagte Jäger unserer Zeitung. „Solche Wutpunkte sollen uns die Bürgerinnen und Bürger nennen.“ Wo soll die Polizei Ihrer Meinung nach am 3. Juli in Remscheid blitzen? Wo fallen Ihnen immer wieder Raser auf? Ist die Einbindung der Bürger beim Blitz-Marathon sinnvoll?
Nicht nur die Diskussionen um Theater, Galerie und Orchester machen deutlich, dass sich der Erhalt der kulturellen Vielfalt in Remscheid zu einer kaum lösbaren Aufgabe entwickelt. Lösungen sind gefragt, die die wirtschaftlichen Abhängigkeiten von öffentlichen Mitteln reduzieren. Wie stehen die Chancen für die Remscheider Kulturszene?
Groß war der Andrang an Pfingsten am Brückenpark in Müngsten. Neben den Besuchern der Veranstaltung "Zauberhaftes an der Brücke" kamen auch viele weitere Gäste, die einfach nur den Park genießen wollten. Ergebnis war eine völlige Überlastung der Parkplätze. Am Pfingstsonntag musste die Polizei eingreifen, mehrere Strafzettel verteilen sowie einige mündliche Verwarnungen aussprechen.
"Das ist ein Dauerthema", sagt Annette Nothnagel von der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA). "Aber es gibt schlicht keine Möglichkeit, weitere Parkflächen zu schaffen." Rund um die bisherigen Parkplätze befindet sich ein besonders geschütztes Gebiet. Die Strategie müsse sein, auf die Engpässe hinzuweisen und andere Möglichkeiten aufzuzeigen. Die BEA werbe verstärkt für Fahrradausflüge, eine Wanderung von Schloss Burg oder den Weg vom Bahnhof Solingen-Schaberg. Sollte zusätzlicher Parkraum am Brückenpark geschaffen werden?
Ab 1. Januar 2013 gibt es eine Umweltzone in Remscheid. Betroffen sind die Freiheitstraße und die Innenstadt oberhalb der Freiheitstraße. Dort dürfen nur noch Fahrzeuge mit gelber und grüner Plakette fahren. Auch für die Verschärfung gibt es bereits einen Zeitplan: Ab dem 1. Juli 2014 sollen nur noch Wagen mit grüner Plakette in der Umweltzone fahren. Als Ausweich-Strecke zwischen Amtsgericht und Bahnhof könnten König-/Hastener-/Elberfelder Straße dienen, die alle nicht mehr zur Umweltzone gehören sollen. Die Industrie- und Handelskammer kritisiert die Zone: Durch die neuen Umwege verlagere sich das Problem. Außerdem stünden relativ geringer Wirkung enorme Kosten gegenüber. Was halten Sie von der Umweltzone?
Der CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen sprach sich
im Interview mit dem RGA klar für den Bau eines Designer Outlet Center aus: „Ich halte das für einen bedeutsamen Entwicklungsplan und stehe einem DOC positiv gegenüber. Das ist doch eine gute Chance für die Stadt und die gesamte Region, an Attraktivität zu gewinnen. Wer zum Einkaufen ins Bergische Land kommt, wird auch touristische Sehenswürdigkeiten besuchen.“
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft äußerte sich eher zurückhaltend zu den DOC-Plänen der Stadt. Wird die jeweilige Position der einzelnen Parteien zum Bau des Designer Outlet Centers Ihre Wahlentscheidung am 13. Mai beeinflussen?
(dpa.) Wegen zunehmender Sehprobleme im Alter hat Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) verpflichtende Gesundheitstests für alle Autofahrer angeregt. Neumann sprach sich dafür aus, dass sich Autofahrer spätestens alle 15 Jahre ärztlich auf ihre Fahrtauglichkeit untersuchen lassen. Auch die Grünen dringen seit Jahren auf eine Art «Senioren-TÜV». Der Grünen-Verkehrsexperte Arndt Klocke hat nach dem schweren Unfall einer 80-Jährigen in Wuppertal eine regelmäßige Prüfung der Fahrtüchtigkeit von Senioren gefordert. Sollten Autofahrer zum regelmäßigen Gesundheitstest?
Dezernent Dr. Christian Henkelmann hat sich zu den Sparmaßnahmen im Kulturbereich geäußert. Er sieht für die Stadt keinen Handlungsspielraum. Theater oder Orchester, mit den Einsparungen soll wenigstens der Erhalt des Theaters gesichert werden. Soll Remscheid aus der Orchester-GmbH aussteigen, um das Teo Otto Theaters zu retten?