Ausstieg aus Orchester, um Theater zu retten?
Dezernent Dr. Christian Henkelmann hat sich zu den Sparmaßnahmen im Kulturbereich geäußert. Er sieht für die Stadt keinen Handlungsspielraum. Theater oder Orchester, mit den Einsparungen soll wenigstens der Erhalt des Theaters gesichert werden. Soll Remscheid aus der Orchester-GmbH aussteigen, um das Teo Otto Theaters zu retten?
 
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Kommentare
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Na da sieht man doch: Das Stadttheater bekommt man sehr wohl voll! Sogar zweimal hintereinander. Das kann unsere Kultur-Elite doch auch mal mit Ausdruckstanz oder Rummgebrülle versuchen. Das was diese Damen und Herren in drei Monaten an Publikum und Geld ins Theater locken, hat Herr Spengler in zwei Auftritten geschafft. Da fühle ich mich sowas von bestätigt, daß Main-Stream die richtige Antwort auf leere Theater-Reihen ist. Zwischendurch darf durchaus ein kotender Jodler die Interlektuellen begeistern. Danach sorgen wir dann wieder für volle Kassen. War die Theater-Bar auf den Andrang eigentlich vorbereitet? Es reicht ja sonst immer eine Flasche Cola und eine Flasche Prosecco.
Jochen aus ehemals RS am 16.05.2012, 07:35
Christiph: Danke, für die Info. Ich glaube aber nicht, daß ich es falsch sehe. Natürlich nicht mit Ihrem Hintergrund. Es ist schlimm, daß gegeneinander gearbeitet wird, anstatt gemeinsam für den Erhalt Beider. Wie niederträchtig ist das? Im Grunde liegt es denen nicht am Theater od. Orchester, sondern wie immer um die eigenen Fleischtöpfe. Dann gönne ich Beiden den Sturz.
Jochen aus ehemals RS am 02.05.2012, 07:28
@Jochen Du siehst das falsch, die Stadt hat ein Interesse, das volle Sinfoniekonzert nicht zu bewerben, da gerade zugunsten des Orchesters, das der Oberchef des Theaters eben plattmachen will. Koste es, was wolle. Buchstäblich. (Wenn man die angedachten Prozesse gegen die Musiker und Solingen entgegen der Meinung der Anwälte doch verliert, was ja in RS gute Tradition ist, dann sind zu den bisher errechneten Kosten bestimmt noch mal 20 Mio. fällig. Interessiert kein Schwein.)
Christoph aus Remscheid am 28.04.2012, 14:17
Wenn ich nun lese, das die Stadt RS und das Theater verboten haben, Fotos zu machen. Während der Vorstellung o. k. Aber vorher/nachher wg. Leuten, die sich nicht fotografieren lassen möchten. Wir arm. Dann sollen diese Damen und Herren aus dem Bild gehen. Woanders würden sie sich darum reißen, mit Anna Netrebko auf ein Bild zu kommen... aber hier in RS möchten es diese Ochesterliebhaber nicht. OHHH. Anstatt sich über Bilder eines vollen Theaters zu freuen und diese dem Bürger vorzuführen um Lust auf mehr (Werbung) zu machen... Ist der Remscheider Bürger eigentlich so dumm? Gibt es hier zu viel sauren Regen? Ihr sägt an dem Ast auf dem ihr sitzt.
Jochen aus ehemals Remscheid am 27.04.2012, 16:05
Schön, dass im Grunde hier fast alle eine Meinung haben. Doch wem hilft das? Nicht dem Theater oder dem Orchester. Denn die, die das Sagen haben, ziehen ihr Ding durch. Siehe Shantala Shaival. Die war großartig. Aber keiner kannte sie, sie wurde anscheinend zu schlecht beworben bzw. es wurde nicht genügend erläutert wer sie ist und so ging keiner hin. Da könnte STING nach RS kommen und er würde nicht mit seinem Künstlernamen sondern mit Gordon Matthew Thomas Sumner angepriesen. Dann kommt nur der, der dahinter etwas Großen vermutet oder sich auskennt. Wieder ein schlechtes Beispiel für die Unfähigkeiten der Theatercrew. Ich habe ebenso kaum etwas gegen die Subventionen. Wenn die tatsächlich nur 1-2% der Haushalte ausmachen, merkt man die doch kaum. Deutschland ist unter den Top-Ten in den Rüstungsausgaben. Weltweit rd. 2 Billionen EUR (Stand: Gestern) Wenn wir aus diesem Etat nur 1-2% nehmen würden, hätten wir goldene Treppen von unseren Theatern und würden uns andere Sorgen machen. Unser Remscheider Theater wird nur überleben, wenn die Entscheidungsträger es der breiten Masse mehrere Male im Monat zugänglich macht mit leichter Kost und guter Unterhaltung. Und wenn dies mein Job wäre, der hier in Frage gestellt würde, dann würde ich mir den A. aufreißen, um die Bude voll zu kriegen und nicht wie in den letzten Tagen, einmal Fiasko und einmal künstlerische Perle, die aber niemand vermutete und beide Male Leerstand. Das sich das Theater nicht rechnet kann verschmerzt werden, aber die Art und Weise wieso in solchem Ausmaß, da muß sich was ändern. Und Christoph´s Meinung zum Orchester trifft es. Warum spielt es nicht hier bei uns, für unser Geld, für unser Theater, für unsere Kasse nicht öffter? Warum werden die Themen der Wagenhalle nicht ins Theater kopiert?
Jochen aus aus ehemals Remscheid am 18.04.2012, 08:23
@Michael Wenn das stimmte, dann müßte man den entsprechenden echt verklagen. Ein Orchester, das nicht spielt, weil so ein Knallkopp sein Ego streicheln will. Remscheid? RIP
Udo aus Remscheid am 17.04.2012, 21:40
@ Michael: Kulturelle Einrichtungen rechnen sich nie! Jedenfalls nicht monetär. Also Theater und Orchester, Bibliothek, Galerie, Museum, Musik und Kunstschule. Aber auch nicht H2O (3,5 Mio Subvention jedes Jahr) und ÖPNV. Und Straßenerhaltung ? Wieviel Subvention bekommt die? Alles eine Frage der Prioritäten und des politischen Willens. Sind die Stadtoberhäupter von W.tal und Solingen sowie in so vielen anderen Städten im Umkreis von auch hoch verschuldeten Städten elitäre Snobs oder einfach doch überzeug tvon der Möglichkeit, ihre Institutionen sinnvoll zu nutzen für die Bildungsarbeit?
Das ist ja gnbau das, was man unserer Verwaltung und an der Spitze dem Verantwortlichen Hernn Henkelmann vorwerfen muss: Sie nutzen das Orchester (um das es nun mal geht) nicht aus! Im Gegenteil, im nächsten Jahr wird das Orchester, obwohl auf jeden Fall vorhanden und bezahlt, nicht häufig im Teo Otto Theater spielen. Statt dessen kommen für teuer Geld andere Orchester aus NRW angereist. Wenn das mal nicht Steuerverschwendung ist!
Christoph aus Remscheid am 17.04.2012, 20:33
Zu den Angeboten in anderen Städten haben Sie sicherlich Recht. Ich denke, wir sollten RS aber nicht mit Hannover, Berlin, Frankfurt vergleichen. In diesen Städten wohnen derart viele Kulturinteressierte, hier gibt es Unmengen an Touristen, Studenten, Künstler, die Museen, Theater füllen. Wenn ich sehe, wenn "Nacht der Museen od. Museumsmeile etc." stattfinden. Hier stimmt auch das Drumherum. Ich kann auf dem Weg von der Theatervorstellung zum Museum in einer Strandbar chillen, danach vegetarischen Falaffel zu mir nehmen um dann weiter moderne Kunst od. Zeitgenössisches anzuschauen. Selbst wenn Museum/Theater X eine für mich schlechte Vorstellung zeigt, dann gehe ich eben nach Y. Das Angebot erschlägt einen fast. Es wohnen in diesen Städten auch viel mehr coole, upgefuckte, hippe, schräge etc. Menschen (Ich hoffe man versteht (will verstehen) was ich damit meine. Es gibt eine unermessliche Szene, die sich immer wieder selbst erfindet. Ich gönne auch jedem sein kulturelles Fiasko mit weiteren 7 Zuschauern. Das gehört auch dazu. Aber die paar Leutchen erhalten weder die Kultur noch das Theater. Und wenn es um den Erhalt geht, dann sollten auch andere Wege begangen werden. Man kann das Foyer des Theaters doch öffter öffnen und mit angebotenen Getränken zu moderaten Preisen und/oder Leichtgebäck (kostet sehr wenig) Menschen in das Theater locken, das Gespräch suchen, Interessen herauslocken und das Programm darauf anpassen (nicht rtl) Für den Job der Getränkeausgabe, sind bestimmt genügend zielstrebige junge Menschen zu finden. Oder es machen die jugendlichen/erwachsenen Kinder der "Kultur-Eltiten" die ja so für den Erhalt des Theaters/Orchesters sind. Das Theater soll damit keine Kneipe werden, aber allein der Aufenthalt dort macht Hunger auf mehr. Auch das könnte Kult werden und mehr Menschen ins Theater holen. Wenn ich abstimme und einer meiner Vorschläge dann ins Theater kommt wäre ich doch sofort mit Freunden, Bekannten dabei. Wir haben in RS viele sehr gute Bands aller Kulturen und Musikrichtungen. Macht einmal im Monat ein "Open Air" im Theater mit Eintritt. Das kann vom Rock über Jazz bis hin zum Fado gehen. Wir haben so viele gute Künstler. Ein Kinobesuch in W´tal kostet mich auch mit "Allem" 15 EUR pro Kopf. Wenn ich dafür meine Musik hier hören könnte... Ich glaube allerdings kaum, dass ein Entscheidungsträger diese Zeilen liest, geschweige sich damit auseinandersetzen würde. Es wäre wahrscheinlich Alles nicht "nachvollziehbar"
Jochen aus ehemals RS am 17.04.2012, 11:05
@ Volker
Sicherlich haben Sie mit Ihren Ausführungen nicht Unrecht, aber schauen wir uns Ihr Beispiel Hannover mal etwas genauer an. Die Zahlen lesen sich ja erst einmal richtig gut, aber letztendlich nutzt jeder Hannoveraner im Schnitt 2 x pro Jahr das Kulturangebot. Mal abgesehen davon, dass ein Teil möglicherweise gar nicht aus Hannover kommt. Bleibt am Ende die Frage, ob diese Nutzung ausreicht um das Kulturangebot in Hannover zu finanzieren?
In der Praxis wird es dann auch eher so laufen, dass eben eine Minderheit (elitär wohl eher nach eigener Einschätzung) deutlich häufiger diese Angebote nutzt und die Mehrheit überhaupt nicht.
Gewisse Dinge sollte die Allgemeinheit tragen und zwar solche, die der Allgemeinheit nutzen. Einrichtungen, die eher den Interessen von kleineren Gruppierungen nutzen, sollten auch verstärkt von diesen finanziert werden.
Sofern man Kultur auch den weniger begüterten Menschen zugänglich machen möchte, spricht ja im Prinzip nichts dagegen diese entsprechend besonders zu fördern. So werden nicht die gefördert, die es sich ohnehin leisten können und diese Leistung regelmäßig (subventioniert) in Anspruch nehmen.
In finanziell schwierigen Zeiten sollten die Kommunen alle sinnvollen Möglichkeiten ausloten um unnötige Ausgaben zu vermeiden und die Ausgaben dem Bedarf anzupassen. Sofern sich also kulturelle Einrichtungen innerhalb der Kommune einer entsprechenden Nachfrage erfreuen und sich somit auch weitgehend tragen ist es in Ordnung dieses Angebot aufrecht zu erhalten. Ist diese Nachfrage jedoch nachweislich nicht vorhanden besteht Handlungsbedarf. Dieser kann eine Kooperation mit anderen Kommunen bedeuten oder aber auch die Einstellung des Angebotes.
@ Thorsten
Was sind "gute" Filme? Filme, die einen Oskar gewinnen oder Filme, die 5 Millionen Zuschauer im Kino haben? Es ist immer die Perspektive des Betrachters, die entscheidend für die Bewertung ist. Ich sehe das Problem eher darin, dass wir in den Kommunen zwar das Angebot haben - es aber nicht gelingt das entsprechende Interesse daran zu wecken. Hier sollte man ansetzen und das Angebot mehr den Bedürfnissen der Nutzer anpassen. Warum nicht die Vielfalt des kulturellen Lebens den Menschen näher bringen anstatt sie davon auszuschliessen? Ist z.B. diese Liliom-Inszenierung im Remscheider Theater dafür geeignet um Menschen den Begriff Kultur näher zu bringen?
Michael aus Remscheid am 17.04.2012, 02:38
Am Samstag Abend war ich mit meiner Familie im Zirkus. Wundervoll! Was mir dort zu meiner höchsten Zufriedenheit auffiel war, daß sowohl in der Nachmittagsvorstellung als auch in der Abendvorstellung eine riesige Menge an Teenagern, jungen Mitbürgern im Zirkus war. Diese Leute haben richtig \"geile\" Stimmung verursacht. Das hat man beim Applaus gemerkt und zwischen zwei spannenden Darbietungen. Daran sehe ich doch, dass ein allgemeines Interesse an Kultur besteht, sogar bei den so oft negativ beurteilten Jugendlichen. Das Zelt war zu beiden Veranstaltungen zu mind. 85% voll. (Ausverkauft= 2.000 Menschen) Ich kann Ihnen aber jetzt schon sagen, daß ein Bariton im Theater oder Konzertmuschel am Stadtpark nur gelangweilte Fußgänger bzw. Musikkenner ins Konzert lockt. Und damit kann unser Theater nicht existieren. Ich will kein DSDS in RS, aber moderner und angesagter darf es bitte schon sein. Und wie gut das Liliom-Fiasko war kann hier jeder nachlesen. Genau das ist das Problem mit dem Theater. Es wird Schrott angeboten zu dem eine Handvoll kommt und wo am Ende nur der kleine Finger noch bleibt.
Jochen aus Remscheid am 16.04.2012, 11:29
@Michael: das Interesse und die Nachfrage an sog. "Scripted Reality" im Fernsehen ist enorm hoch. Ist es Ihrer Meinung nach also sinnvoll, das Angebot dieses billigen Formats weiter auszubauen oder ist es nicht sinnvoller, dem Zuschauer ein breiteres Angebot an guten Filmen zu präsentieren und ihm so Appetit auf die Art Unterhaltung zu machen, bei der man sich geistig betätigen darf? Dass das Interesse fehlt ist zum Großteil die Schuld derjenigen, die seit Jahren die Kultur streichen anstatt sie viel breiter aufzustellen und das Angebot, das ein Orchester und ein Theater bieten kann, zu vergrößern und jedem Bürger schmackhaft und zugänglich zu machen. Dann hat vielleicht auch eine Hauptschulklasse Bock darauf, in ein Crossoverkonzert von z.B. Rappern und klassischen Musikern zu gehen und es am Ende geil zu finden. Derzeit bilden gerade die Kultursparer die hier vielbesprochene Elite heraus, die die letzten kulturellen Brosamen aufpickt - z.B. ein Konzert barocker Musik, das mit sehr kleiner Orchesterbesetzung auskommt, mit dem man aber die jugendliche Mehrheit nicht hinter Spielekonsole, PC und Fernseher hervorlockt... Ich entschuldige mich vorsorglich für Rechtschreibfehler.
Thorsten aus Köln am 15.04.2012, 22:53
Wenn man sieht, wie minimal (prozentuell gesehen) die Gesamtausgaben für die Kultur in den Städten sind (oft nur 1 oder 2% ), da sollte man sich schon fragen, ob der Vorschlag der Politiker überhaupt einen Sinn hat oder nur gemacht worden ist, weil sparen bei den Wählern sehr gut ankommt...
Katja aus Herford am 15.04.2012, 14:20
Wir sind uns einig: Die Kultur MUSS erhalten werden. Doch was ist Kultur? Für jeden von uns etwas Anderes. Kultur war auch einmal die Kirmes mit ihrem Schützenumzug auf der Schützenstraße, der einmal sehr groß und sehr gut besucht war. Dann wurde die Kirmes systematisch kaputt gemacht. Mit fadenscheinlichen Auflagen, die bis heute Niemand der Betroffenen und Besucher nachvollziehen kann. Damit wurde diese Tradition in RS zerstört. Dafür treffen sich in München auf dem Oktoberfest 10. Mio Menschen (aus aller Herren Länder) um hier zu feiern. Japaner kaufen sich Trachten, Amerikaner essen Weißwurst. Da ist man stolz auf diese Art der Kultur/Tradition. Die einzelnen Gemeinden tragen ihre eigene Tracht und schmückt die Kühe und Pferde für den Umzug. Und wir Alle finden das schön. Aber hier in RS wird systematisch alles Schöne für den Bürger zerstört. Sogar Spielplätze für die Kleinsten werden kaputt (-still) gelegt. Die Aussage von Sven trifft es punktgenau wider allen Kommentaren. Er wird RS verlassen. Ein junger Mensch sieht hier kulturell, partymäßig, traditionell, menschlich keinen Sinn mehr. Aber im Rathaus denkt man nur es ist ja nur "Sven". Nein! Es waren schon zehntausende "Sven´s" Sorry Sven. Man merkt, daß uns Deutschen mit dem schlechten Gewissen schon sehr viel Stolz und Tradition genommen wurde. Ich meine nicht die böse, schwarze Zeit, sondern das Schämen, zu zeigen, das man Deutsch ist und zu traditioneller Musik ein typisch deutsches Fest zu feiern. Macht das Theater zugänglicher für "Normalos" dann kommt auch mehr Geld herein, und ein guter Kaufmann wird das Theater in schwarze Zahlen führen. Gestern war ich mit meiner Tochter auf dem vermüllten, verkommenen Spielplatz gegen über des Th. O. Th. Abgesehen von dem unmöglichen Spielplatzzustand, weinte mich das Theater an und flehte mich an, es möchte mehr im Rampenlicht stehen, wie seine Brüder und Schwestern in anderen Städten. Aber es hätte schon lange keine herzlich lachenden Besucher gesehen (außer Karneval) Und das Programm sei genau so grau und spröde wie seine Fassade. Ich sagte ihm, ich sei nur auf Besuch hier, (weggezogen) könne ihm aber leider nicht helfen. Ich wollte im nicht die Wahrheit sagen, was die Stadtelite mit ihm vor hat.
Jochen aus Remscheid am 15.04.2012, 13:05
Remscheid ist seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Wenn Remscheid weiter bei der Kultur spart, versinkt die Stadt komplett in der Bedeutungslosigkeit. Im Gegenteil Remscheid muss in die Zukunft und in die kulturelle Bildung investieren, damit weder Neonazis noch Salafisten die Zukunft der Stadt bestimmen können.
Nina aus Düsseldorf am 15.04.2012, 12:22
Ich würde jedem raten, der gegen der Orchestererhaltung ist, ein Exemplar von Koran sich inzwischen besorgen. Es ist schön, das man es noch umsonst kriegen kann, also hat man gar keine Ausgaben. Man soll sich aber mit dem Inhalt schon jetzt auseinander setzten, weil es bleibt der deutschen Bevölkerung in solchen Städten wie Remscheid nicht mehr viel übrig. Wenn es weiter in diesem Tempo die Orchester und Museen geschlossen werden, hat man auch wenig Zeit fürs lernen. Und noch eine Frage: was kostet die Stadtverwaltung? Warum kann man da nicht einsparen, wenn die größer als bei den anderen Städten ist? Die Situation, dass Orchester vielleicht geschlossen wird, zeigt die Hilflosigkeit und Inkompetenz der Stadtverwaltung. Es gibt in Deutschland noch sehr viele kleine Städte (Aachen, Bielefeld, Detmold), die sogar ein Theater mit dem Ballet, Schauspiel etc. finanzieren, was viel teurere ist. Also BOOOOOOO für die Verwaltung!
Anna aus Köln am 14.04.2012, 19:53
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