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Lokalsport
WER ERKENNT WEN: Komplimente für Karl-Heinz Adams
Von Andreas Dach
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An Karl-Heinz Adams führt kein Weg vorbei. Wer im Remscheider Fußballsport (und darüber hinaus) einen kompetenten Ansprechpartner sucht, wird zwangsläufig auf ihn stoßen. "Ein Fußballverrückter", sagt Markus Adams.
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"Auch heute mit fast 82 Jahren." Er muss es wissen. Schließlich ist er Sohn des Mannes, dessen Name bei unserem historischen Bild, welches wir in unserer Dienstag-Ausgabe veröffentlicht haben, zu erraten war.
Zu sehen ist der Kader aus der Saison 1977/78 Das gelang nicht nur Familienmitgliedern. Dafür ist Karl-Heinz Adams, der heute noch kaum ein Spiel des FC Remscheid auslässt, zu populär. Wobei er ursprünglich vom VfB kommt, mit dem ihn eine innige Beziehung verband. Auch das Foto zeigt ihn im Kreis des VfB, dessen Geschäftsführer er lange war. RGA-Leser Peter Matzner: "Die Aufnahme zeigt den Kader aus der Saison 1977/78."
Adams hat alle Höhen und Tiefen miterlebt, blieb dabei stets gelassen. "Bei ihm liefen immer alle Fäden zusammen", verdeutlicht Dirk Aukschlat. "Selbst wenn 4000 oder 5000 Zuschauer in Reinshagen waren, blieb er immer gelassen." Sogar "Mister VfB" nennt ihn Kurt Nippel, der sich ebenfalls an unserem Gewinnspiel beteiligt hat. Ähnlich klingt es aus dem Munde von Karl Alm: "Ein Urgestein. Zuletzt habe ich ihn beim Aufstieg des FCR gegen Sudberg getroffen."
Worüber sich Adams sehr gefreut hat. Aber natürlich hat er die Vergangenheit immer parat. Zu welcher auch seine Tätigkeit in der Bezirksspruchkammer gehörte. "Dort war er mein Vorgänger", so Edgar Müller, seines Zeichens Geschäftsführer beim SV 09/35 Wermelskirchen. "Ich habe ihn als sehr angenehmen und humorvollen Menschen kennengelernt."
Adams war gewiss auch happy, dass der VfB Remscheid im Jahr 1978 die Quali für die neue Oberliga Nordrhein schaffte. Daran beteiligt waren in unterschiedlichen Funktionen die auf dem Foto Abgebildeten: Fröhlingsdorf, Backeshoff, Grüber, Schweiger, Frömberg, Gräfe, Kohle, Bodden, Kray, Szymanski, Adams, Steinhaus, Dragan, Fuchs, Packheiser, Schmalley, Hernandez, Proske, Eisen, Koglin, Klöpping und Trainer Reichert.
Zum Teil Super-Fußballer, die in Reinshagen für Euphorie sorgten. Das geht auch aus dem FCR-Buch "Ein Jahrhundert Fußballgeschichten" hervor, das im RGA-Buchverlag erschienen ist. Auf Seite 13 des Werks von Jürgen Somborn wird ebenfalls auf das Bild eingegangen.
Jürgen Koppka, Christoph Adams ("Ich bin der Enkel und spiele Handball in Wülfrath"), Gerd Hemmenstädt ("Ich kenne ihn schon seit den 50er-Jahren") und Adolf Ramsegger ("Ein tolles Team damals") hatten die richtige Antwort aber auch so parat.
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