Vor 38 Jahren hat er in der Max-Siebold-Halle das Handballspielen gelernt. Klar, dass eine Rückkehr dorthin für Guido Hugo einen speziellen Charakter hat. "Es ist immer wieder etwas Besonderes, da zu spielen", blickt der Trainer der HSG Radevormwald/Herbeck der Partie am Sonntagabend (19 Uhr) gegen die HSG Bergische Panther II entgegen.
Die große Brisanz im Duell gegen seinen Ex-Club verspürt Hugo allerdings nicht mehr, dafür liegt seine Burscheider Zeit nun schon zu lange zurück. Mehr Würze bekommt die Partie hingegen durch die Tabellenkonstellation: Die Panther stecken tief im Abstiegsschlamassel, benötigen nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen jeden Punkt.
Zu verschenken haben die Rader jedoch nichts, wollen sie doch weiterhin um Platz vier ein Wörtchen mitreden. Die personellen Sorgen der Gäste nehmen derweil aber kein Ende. Unter der Woche verletzte sich nun auch noch Dennis Kirschsieper, der sich beim Holzhacken eine Platzwunde zuzog und morgen neben den Langzeitverletzten Sven Paas und Torben Huckenbeck (beide Kreuzbandriss) auszufallen droht. "Wir werden mit einem Haufen der Aufrechten antreten", so Hugo.
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