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Thema des Tages
Hunderte Syrer in Homs getötet
Kairo/New York (dpa) - Unmittelbar vor einer Abstimmung im Weltsicherheitsrat erlebt Syrien die blutigsten Kämpfe seit Beginn des Volksaufstandes vor elf Monaten. weiter
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Analyse: Vor UN-Sitzung schlägt Regime brutal zu
Kairo/Beirut (dpa) - Kurz vor der Sitzung des zerstrittenen Weltsicherheitsrats schlug Syriens Regime noch einmal brutal zu. weiter
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Leutheusser: Wulff wird aufklären
Berlin (dpa) - Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat Bundespräsident Christian Wulff indirekt aufgefordert, die offenen Fragen zu seiner Tätigkeit in Niedersachsen zu beantworten. weiter
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DRK: 50 000 Menschen in Syrien auf der Flucht
Osnabrück (dpa) - Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind bereits mehr als 50 000 Menschen vor der Gewalt in Syrien geflohen. Rund 35 000 Syrer seien im eigenen Land auf der Flucht, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). weiter
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Hintergrund: Syrien
Berlin (dpa) - Syrien spielt eine zentrale Rolle bei den Konflikten des Nahen und Mittleren Ostens. Seine politische Bedeutung ergibt sich bereits aus seiner geografischen Lage zwischen der Türkei, dem Irak, Jordanien, Israel und dem Libanon.
Seit März 2011 - im Zuge des arabischen Frühlings - ist Syrien von Protesten gegen das diktatorische Regime von Präsident Baschar al-Assad geprägt, der Forderungen nach Meinungsfreiheit und Demokratie blutig unterdrücken lässt. Nach UN-Schätzungen wurden schon mehr als 5600 Menschen von Sicherheitskräften getötet. Weder Waffenembargos noch Bemühungen der Arabischen Liga führten bisher zu einem Ende der Gewalt gegen das eigene Volk.
Syrien ist mit einer Fläche von rund 185 000 Quadratkilometern rund halb so groß wie Deutschland. Mehr als 22 Millionen Menschen leben in dem Land, das neben seiner Küste von Höhenzügen, dem fruchtbaren Euphrat-Flusslauf, aber auch großen Sandwüsten geprägt ist. Mehr als die Hälfte der Syrer lebt in Städten. Zu den größten zählen Aleppo, die Hauptstadt Damaskus, Homs und Latakia.
Zu wichtigen Standbeinen der syrischen Wirtschaft gehören die Förderung und der Export von Erdöl und Erdgas. Dazu kommen der Anbau von Baumwolle, Obst und Gemüse sowie die Textilherstellung. Rund 80 Prozent der Bevölkerung kann lesen und schreiben, viele Syrer sprechen neben der Landessprache Arabisch auch Französisch oder Englisch. Dennoch ist die Jugendarbeitslosigkeit hoch.
Ethnisch und religiös ist Syrien ein relativ homogenes Land. Fast 90 Prozent der Bevölkerung sind syrische Araber und Muslime, mehr als zwei Drittel von ihnen Sunniten. 13 Prozent der Einwohner gehören den Religionsgemeinschaften der Alawiten, Ismaeliten und Schiiten an. Auch die Diktatorendynastie der Assads, die das Land seit rund 40 Jahren beherrscht, ist alawitisch. Als größere Minderheiten gibt es in Syrien rund sechs Prozent Kurden und zwei Prozent Armenier. weiter
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Chronologie: Anläufe zu UN-Resolutionen
New York (dpa) - Seit zehn Monaten sterben in Syrien täglich Menschen durch die Gewalt des Regimes. Doch der UN-Sicherheitsrat blieb bislang sprachlos. Dabei gab es mehrere Versuche des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen, Syrien zu verurteilen.
- Schon im Mai 2011 versuchten die vier EU-Europäer im Rat - neben Deutschland sind das noch Portugal und die beiden Vetomächte Großbritannien und Frankreich - eine Resolution auf die Beine zu stellen. Das Regime sollte formell verurteilt werden, Sanktionen enthielt das Papier aber nicht. Weil mehrere Länder - vor allem Russland und China, aber auch Indien, Brasilien und Südafrika - Widerstand andeuteten, kam der Entwurf gar nicht erst zur Abstimmung.
- Im August meldete sich der Sicherheitsrat zwar zu Wort, aber nur in einer Präsidentiellen Erklärung. Das ist eine offizielle Mitteilung, die weit weniger wert ist als eine Resolution. Zudem hat sie nur appellativen Charakter. Konsequenzen bei Nichtbefolgung: Keine. weiter
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Hintergrund: Wie kommt eine UN-Resolution zustande?
New York (dpa) - Eine Resolution ist das stärkste Instrument des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Das mächtigste UN-Gremium kann mit einer Resolution Wirtschaftsembargos oder Reiseverbote für Despoten beschließen, Konten sperren und sogar Kampfeinsätze genehmigen. weiter
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Übersicht:
Analyse: Vor UN-Sitzung schlägt Regime brutal zu
Hunderte Syrer in Homs getötet
Hintergrund: Wie kommt eine UN-Resolution zustande?
DRK: 50 000 Menschen in Syrien auf der Flucht
Hintergrund: Syrien
Chronologie: Anläufe zu UN-Resolutionen
Leutheusser: Wulff wird aufklären
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Rosenmontag: Wer hat den Schwarzen Peter?
Die Stadt Remscheid wehrt sich gegen den Vorwurf, ihre Sicherheits-Auflagen seien Schuld am "Aus" der Rosenmontags-Party auf dem Alten Markt (RGA von gestern). "Alles, was vertretbar war, haben wir gemacht", betont Ordnungsamts-Chef Jürgen Beckmann und nimmt seine Mitarbeiter in Schutz.
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SOMMERBOB-EM Seit gestern steht das Rahmenprogramm fest
Seit gestern ist das Rahmenprogramm für die "Sommerbob-Europameisterschaften" vom 4. bis 6. Mai in trockenen Tüchern. "Ja, die Flyer liegen gerade bei der Agentur", antwortete Sven Schreiber auf RGA-Anfrage. Sobald er sie druckfrisch zurückbekommen habe, wolle der Chef von "Hammer Events" auch Details raushauen.
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Christina Milde wechselt in den Ruhestand
Knapp 20 Jahre schüttelt man nicht einfach so ab. Das wurde gestern Nachmittag deutlich. Am 12. Juli 1993 hatte Christina Milde ihre Arbeit als Leiterin des evangelischen Kindergartens an der Uelfestraße angetreten. Gestern wurde sie von Kolleginnen, Kindern, Eltern und Vertretern der lutherischen Gemeinde und der Stadt feierlich in den Ruhestand verabschiedet.
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Selbst die Grillzange friert fest
Der Leierkastenmann war am Freitag nicht an seinem Platz vor dem Rathaus. Der Wochenmarkt war noch leerer als sonst. Für Blumen, Obst und Gemüse wäre es gestern viel zu kalt gewesen.Nach einer halben Stunde im Wald (-9 Grad) und später einer weiteren auf dem Wochenmarkt (-6 Grad) stand fest: für Menschen aber auch.
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Der Baustart rückt näher
Berg. Land. Für die kleinen Patienten, die Aufnahme im Kinderhospiz Burgholz finden sollen, wird das Haus die letzte Station ihres kurzen Lebens sein. Vor diesem Hintergrund fällt es schwer, von Freude zu sprechen.
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Wirtschaft: Gute Lage, schlechter Rahmen
Remscheid. Henner Blecher, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der Remscheider CDU, lässt keine Zweifel an der aktuellen Lage im Industriezentrum Remscheid: "Der Wirtschaft geht es gut." Henner Blecher ist Chef des Remscheider Sägenherstellers August Blecher - und hat als solcher immer den Finger am Puls der Industrie.
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