Anzeigen
 Familienanzeigen
 Treffpunkt
 Auto,  Immo,  Stellen,  Marktplatz
 Inserieren 

Lokales
 Remscheid
 Hückeswagen
 Radevormwald
 Wermelskirchen
 Bergisches Land
 Berg. Wirtschaft
 Lokalsport
 Wetter
 Terminkalender
 Kinoprogramm

X-ray

RGA-Blog

BergischesWiki

Fotogalerien

Fotoline

TV-Programm

Restaurantführer

Weltweites
 Tagesthema
 Videonachrichten
 Ticker
 Brennpunkte
 Weltnachrichten
 Wirtschaft
 Wissenschaft
 Multimedia
 Börse
 Kultur
 Panorama
 Kalenderblatt
 Wetter

Sport
 Lokalsport
 Sportergebnisse
 Topnews
 Fußball

Wer Wo Was

Stadtplan

RGA Spezial
 RGA-Psychotest
 Klimaschutz
 Führerschein-
prüfung


Interaktiv
 Stadtgespräch
 Gästebuch
 Leserbrief
 Grußkarten
 Fotogalerien
 Wurfspiel
 Bundesliga-Tippspiel


RGA-Service
 Abo-Service
 Inserieren
 Recherche
 Archiv
 Newsletter

Kulturprogramm
 Kalender
 Kino
 Was ist wo

Branchenbuch

Firmenfinder

Stadtinfo
 Vereine
 Ärztetafel
 Bereitschaften
 VRR-Fahrplan

RGA-Medienhaus
 rga-Buchverlag
 Bergische Buchhandlungen
 rga-Datentechnik
 Nebenverdienst

Impressum



 Panorama

Forscher fordern Rücktritt von Weltklimarats-Chefs

Frankfurt/Hamburg (dpa) - Deutsche Klimaforscher fordern nach Pannen im Weltklimarat (IPCC) den Rücktritt des Chefs Rajendra Pachauri.

Der Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie, Prof. Hartmut Graßl, sagte im Gespräch mit der «Frankfurter Rundschau» (Dienstag), Pachauri solle «reinen Tisch machen» und die Leitung des wichtigen Gremiums in andere Hände geben. Der Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht, Hans von Storch, nannte den IPCC-Chef eine Belastung für den Klimarat, da er offenbar «Schlampereien» bei den Kontrollen des UN-Klimaberichts von 2007 zugelassen habe.

Graßl und Storch stehen in einer Reihe mit internationalen Klimaforschern, die dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) Fehler und Interessensverquickungen vorwerfen. Augenfälligster Fehler im vierten Weltklimabericht war die Prognose, dass die Himalaya-Gletscher bis 2035 verschwunden sein könnten. Wissenschaftler sehen eher das Jahr 2350 als realistisch an. «Dieser Fehler hätte nicht passieren dürfen», hatte dazu Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) bereits im Januar gesagt. Für Irritationen hatte auch die Veröffentlichung kritischer internen E-Mails gesorgt. Außerdem werfen Kritiker Pachauri Interessensverquickungen vor, weil er weiterhin als Leiter eines Forschungsinstituts tätig ist.

Von Storch hatte kürzlich eine Reform des IPCC vorgeschlagen. So müsse die Praxis beendet werden, dass Forscher als Leitautoren vor allem «Publikationen von sich selbst und ihren Freunden bewerten». Interessen von Unternehmen und Umweltverbänden müssen strikt herausgehalten werden. Außerdem solle es ein unabhängiges Beratungsgremium geben, das nicht an der Erarbeitung der IPCC-Berichte mitwirkt, sondern den Umgang mit Interessenkonflikten und Fehlern regelt. Wichtigen Leitautoren müssen regelmäßig wechseln, forderte von Storch. Der Weltklimarat solle stärker auf Kritik eingehen. Als letzten Punkt fordert der Professor eine strikte Trennung von wissenschaftlicher Arbeit und politischen Funktionen.

Nach von Storchs Ansicht ist der erste Teil des mehr als 3000 Seiten umfassenden Berichts, der die Datenbasis zum Klimawandel umfasst, von hervorragender Qualität. Der zweite Teil, der die Folgen des Klimawandels beschreibe, weise dagegen Schwächen auf. Der Meteorologe sagte in der «Frankfurter Rundschau» voraus, dass weitere Fehler auftauchen werden.

Graßl äußerte die Sorge, dass Politiker wegen des beschädigten Ansehens des IPCC die berechtigten Warnungen vor den Folgen des Klimawandels nicht mehr ernst genug nehmen. Das Faktum des menschengemachten Klimawandels steht für Graßl und von Storch außer Zweifel. «Doch wenn Pachauri im Amt bleibt, bekommen wir eine Hängepartie, die dem Klimarat schadet», sagte Graßl der Zeitung.


Seitenanfang
Druckversion
Artikel mailen
RSS-Newsfeed
Mr. Wong
Linkarena
Webnews
YiGG - Bookmark setzen
Übersicht:
Ameisen schützen Bäume vor gefräßigen Elefanten
Physiker Hawking: Kein Gott nötig für Universum
Bio-Erdbeeren nahrhafter und besser für Boden
Weltraumwetter soll weiter erforscht werden
Affenmütter helfen Söhnen bei Brautschau
Neue Chamäleonart auf Madagaskar entdeckt
«Stämmiger Drache» klärt über Europas Kreidezeit auf
Forscher finden erstes Migräne-Risikogen
Erbgut des Apfels ist entziffert
Früherkennung senkt Risiko bei Blutvergiftung
Erste Windel verrät Rauchbelastung der Mutter
Sensationsfund am Danewerk: Tor der Wikinger
Britische Forscher entziffern Gencode von Weizen
NASA entdeckt möglicherweise erdähnlichen Planeten





© rga-online

Soweit das Urheberrecht keine abweichenden Regelungen trifft, stehen sämtliche Verwertungs- und Nutzungsrechte an den Publikationen, Beiträgen und Abbildungen der J. F. Ziegler KG zu. Die Vervielfältigung oder Verbreitung der Beiträge und Abbildungen, auch in elektronischer Form, ist zu gewerblichen Zwecken ohne vorherige schriftliche Einwilligung des Verlages nicht zulässig und unter Umständen strafbar.

Artikel vom: 09.02.2010  
Zeitungsanzeige aufgeben
rga-online Treffpunkt